Kotzfrucht und Koalas (2): Viel Rauch um Aurrrrrelio

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(pelo/ale). Hello in The Jungle!! Na, heute Abend wieder auf der Fernbedienung verdrückt? Arte gesucht und irgendwie in Australien gelandet!?!?! Keine Bange, Millionen sind mit dabei: Füße hoch, das Niveau will durch! Herrlich.
Während Deutschland über gerichtliche Rauchzeiten auf Privatbalkonen diskutiert, zündet sich RTL gepflegt Tag 1 des Dschungelcamps an. Die noch nicht mal von sich selbst so genannten Stars kommen im Urwald an, der geneigte Zuschauer auch. Die Minijobvariante für Z-Promis hat dank konsequentem Casting nichts vom geschätzten Fremdschämfaktor verloren. So ganz ohne schlechtes Gewissen. Nur bei Aurrrrrrrrrelio wird’s direkt buäh. Die ersten Fremdschäm-Meriten verdient er sich ruckzuck („der Busen muss schon eine gewisse Größe haben“). Wenigstens ist er ein „Arsch- und Busentyp“
War eigentlich Ruckzuck nicht das, wo dieser Walter mitgemacht hat, als Zonk? Der Mann weiß jedenfalls von Anfang an zu begeistern: Quallenattacken, Helikoptertüren, Fußwege, Atmen – alles bringt ihn aus dem Gleichgewicht. Und die fehlende „Sonderration“ Zigaretten schon fast zur Aufgabe. Eine gute alte Tradition des Dschungels – die alten Männer gehen, bevor sie zur Last fallen – letztes Jahr war’s mit Gerhard Berger knapp genug…

Das Beruhigende ist für den Zuschauer ja beim Camp, dass jeder Pseudo-Prominente weiß, warum er da ist. Sara Kulka zum Beispiel. Geldverdienen, sagt sie. Deshalb hat sie ihr Mann auf den … äh …in den Dschungel geschickt.

Buchstabenrumdreherin Maren Gilzer hatte angeblich auch mal den Vorsatz, lieber putzen als Dschungel. „Ich kaufe ein „Ach“. Stattdessen wird sie weit kommen. Weil es ihr gelungen ist, etwas ins Camp zu schmuggeln, wie echo online in einem geheimen Dossier, das ein Koalabär überbracht hat, erfuhr: eine magische Kotzfrucht. Unschöne Nebenwirkung: Maren kotzt am ersten morgen. Die hat kapiert, wie’s läuft.

Im Gegensatz zu Aurrrrrrrrrelio. Der nervt.

Aus der Kategorie „altern mit“ ist Benjamin Boyce dabei. Boyband-Beau aus der Steinzeit. Sein Auftritt erspart einem das „was macht eigentlich…?“ Wobei das eh niemand gefragt hätte. Aber nett isser, der Bennjamin. So scientologisch-nett.

Im Gegensatz zu Aurrrrrrrrrelio. Der nervt. Auch wenn er nichts sagt.

Die Camp-Muddi steht auch schon fest: Rebecca. Die Dschungel-variante von Mutter Beimer ist… sagen wir mal …Der Kontrast zu den klapprigen Bikini-Häschen Angelina und Dingsbums. Die mit den dunklen Haaren halt. Memo vom Unterbewusstsein: Namen lernen lohnt nicht, die ist bald weg.

Eigentlich auch nicht den von Aurrrrrrrrrelio. Weil der nervt.

Die Tochter von Roberto Blanco, die nicht nur als die Tochter von Roberto Blanco dabei sein möchte, aber als Tochter von Roberto Blanco wird weiterleben müssen, ist auch dabei.

Mein Gott, Walter. Der Co-Moderator von „Der Preis ist heiß“ ist ein bisschen gruselig. Und ein Schlübber-Schnüffler!!! Igitt. Nein, STOP, das Igitt müssen wir uns aufheben. Wir werden es noch dringend brauchen.
Die Prüfung sparen wir uns diesmal. Es war Aurrrrrrrrrrelio, und der nervt. Will laut Zeitung Sex im Camp, deutet Sara als Mitopfer aus, vebreißt sich in Schafshoden, scheitert aber schon an der Kleinigkeit, Maden den Kopf abzubeißen. Tssss.. Ein Hoch auf Larissa. Irgendwie ging das in Saras Seelenstriptease, der ihr die nächste Nominierung eingebracht hat, unter….
Das Publikum hätte besser auf die bös-kritische Sonja Zietlow gehört: „Aurelio schafft MIT Sarah sechs Sterne. Der Wendler hatte TROTZ Larissa acht (!) geholt…“

Da scheint noch Luft nach oben: Auch für Walter. Gebt dem Mann Zigaretten und einen kleinen Balkon. Der erste Drama-Stern geht an ihn!

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