Monatsarchive: April 2020

Gottes Praktikum im Urwald

Es gibt Wochen, in denen wird es unübersichtlich. Also so rein religiös gesehen. Nachhaltig verwirrt hat uns etwa der große Befreiungstheologe Jair Bolsonaro. Dass er den Amazonas von Bäumen, sein Land von Demokratie und sein Gewissen von Skrupeln befreit, war uns ja bereits hinlänglich geläufig. Jetzt aber befreit er den bislang gewohnten Messias-Begriff von angestammten Bedeutungen. Er – Jair – sei Messias, aber Wunder könne er nicht vollbringen. Auch nicht, … Weiterlesen

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Weißbier statt Wasserstoff

Es gibt Wochen, in denen muss man desinfizieren. Zunächst einmal die eigene Wahrnehmung. Man neigt ja mittlerweile dazu, in Bezug auf besonders große Geister unserer Zeit nicht mehr sofort alles zu reflektieren, was diesen Geistern an neuerlichen Großtaten so zugeschrieben wird. Aber diese Meldung war dann doch rekordverdächtig: Der professionell Probleme perforierende Pandemie-Papst Donald T. aus W. empfahl uns, darüber nachzudenken, ob man Corona-Infizierten nicht Desinfektionsmittel spritzen könne. Frei nach … Weiterlesen

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Raketen auf Sandkästen

Es gibt Wochen, die sind ganz schön haarig. Nicht deshalb, weil wir noch bis zum 4. Mai warten müssen, bis die Friseursalons wieder geöffnet haben. Es gibt Schlimmeres. Nein, weil wir die bepelzten bisherigen Hauptverdächtigen in der gesamten Corona-Thematik – Sie wissen schon, Rhinolophidae oder Hufeisennasen-Fledermäuse – möglicherweise exkulpieren müssen. Nicht sie, sondern ein Chemielabor im chinesischen Wuhan soll möglicherweise die Brutstätte des Virus gewesen sein.

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Wenn der Schamane schwächelt

Es gibt Wochen, in denen musst du einfach mal positiv an bestimmte Themen herangehen. Dieses zum Beispiel: Es ist schlicht nur bewundernswert, mit welcher strategischen Weitsicht, gütigen Rhetorik, Stringenz in der Argumentation und nüchternen Konsequenz in der Sache ER eine der größten Herausforderungen seit Jahrzehnten angegangen ist.

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