Radioaktive Smoothies

Es gibt Wochen, in denen muss man einfach mal den Hut ziehen.

Vor Wladimir Putin zum Beispiel. Er hat kürzlich öffentlich wieder einmal klargestellt, dass es in seinem Russland völlig egal ist, was gerade so genau auf seiner Visitenkarte steht. Er bleibt trotzdem der Chef. Und wenn es einem Geheimlabor in Swerdlowsk endlich gelingt, entsprechende lebensverlängernde Smoothies zu produzieren, ist er das auch noch in hundert Jahren.

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Nutella mit dem Knüppel

Es gibt Wochen, da geht es wieder von vorne los.

Ich kann Ihnen sagen. Also neulich, als der Putin … Moment bitte, das Telefon klingelt. Donald, alte Killerdrohne. Wie meinen? Du hattest dir schon Sorgen gemacht? Hey, sogar ich brauche ab und zu eine Pause. Jetzt setz dich in die Ecke und sei still, auch wenn es dir schwerfällt. Wir müssen jetzt ganz leise sein.

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Das Plätzchen des Politbüros

Es gibt Wochen, in denen isst man ein Plätzchen.

Bisschen hart, das gute Stück. Ist glaube ich noch von Weihnachten übrig. Aber irgendwie war es ja auch ein hartes Jahr. Und das nächste wird noch härter. Wetten? Für einen Teller Borschtsch haben wir für Sie, liebe Leserinnen und Leser, die berühmte Wahrsagerin Angela M. aus B. engagiert. Und was deren Glaskugel so alles zeigt …

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Versemmelt der Andi es hat

Es gibt Wochen, in denen betreibt man Feldstudien.

Zum Beispiel in bayerischen Klonlabors, in denen wir bei unseren ausgedehnten Recherchen auf weinend zusammenbrechende Wissenschaftler gestoßen sind. Sie hämmerten die Köpfe gegen die Wände ihrer High-Tech-Schmieden und schrien zum Erbarmen „Warum nur?“ oder „Was haben wir bloß falsch gemacht?“ Das kann auch hartgesottene Journalisten zum Schlucken bringen.

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Frau Thimbleweed weint

Es gibt Wochen, in denen klingelt irgendwo ein Telefon.

Es klingelt bei Ophelia Thimbleweed. Eine nette ältere Dame, die in einer dieser typischen netten englischen Kleinstädte wohnt. Schöne rote Ziegelhäuser mit Erker zur Straße, Rosen in gepflegten Blumenrabatten, bunte Haustüren. In dieses Idyll klingelt das Telefon. „Hallo, Mrs. Thimbleweed, wir sind‘s, die lustigen Investoren, die jetzt mit der ganzen Kohle, die wir sparen, weil Johnson keine Steuern von uns haben will, den ganzen Bums hier kaufen.“

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Eine Partei auf drei Pötten

Es gibt Wochen, in denen bekommt man Klarheit – selbst wenn man sie so klar gar nicht haben wollte.

Über die SPD zum Beispiel. Sie ist bekanntlich alt genug, um zu wissen, was sie tut. Auch wenn das weiterhin mit Vollgas Richtung Selbstzerstörung führt. Ist ein freies Land.

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Grottenschlechtes Koks im Knast

Es gibt Wochen, in denen muss man etwas ändern.

Meinungen zum Beispiel. Als erste die über Friedrich Merz und alle seine christdemokratischen Fanboys. Waren ja meistens Jungs, die in den letzten Wochen und Monaten unablässig betonten, dass Angela und Annegret es nur grottenschlecht können. Für einen Moment also dachte man, der Friedrich wolle wirklich was werden. War dann aber wohl nur Zwergenaufstand. Ist ja auch viel kuscheliger bei Blackrock. Da stört diese lästige Demokratie nicht so. Vielmehr kann man da ganz ungestört im Hinterzimmer überlegen, wie man diese lästige Demokratie hoch rentabel kauft.

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Geschenke und Granaten

Es gibt Wochen, in denen ist es verdächtig ruhig.

Beim Klimaschutz zum Beispiel. Die ehemalige Klimakanzlerin Angela M. aus B. etwa, die früher gar nicht genug Gletscher herzen und Eisbären besichtigen konnte (oder war das umgekehrt?), lässt heute Klimapakete beschließen, die so ambitioniert sind wie die Kooperation Donald Trumps mit der Finanzverwaltung. Also gar nicht. Weiterlesen

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Gurken in Guantanamo

Es gibt Wochen, in denen musst du langsam machen. Zum Beispiel mit dem Wachstum. Aber ohne Wachstum ist irgendwie auch schwierig. Hm. Wie jetzt? Immer dieser Entscheidungsdruck.

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Abbruch im Weißen Haus

Es gibt Wochen, die sind absolut erhellend. Zum Beispiel, wenn bestimmte Personalien ruchbar werden. Sigmar „Platz da, jetzt komm ich“ Gabriel etwa soll oberster Autolobbyist dieses Landes werden. Das ist in gleich doppelter Hinsicht bemerkenswert.

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