Trinken für die Freiheit

Es gibt Wochen, in denen bleibt dir das Lachen im Hals stecken.

Weil du dich nach Straßburg schon fragst, wie sinnstiftend auch für die, die sich von mordenden Wirrköpfen das Feiern nicht verbieten lassen, ein Weihnachtsmarkt hinter bemalten Panzersperren noch sein kann. Ein Prosit, und dazu klappert der Verschluss der Maschinenpistole des freundlichen Polizisten, der auf dich aufpasst. Da kommt echte Stimmung auf.

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Verschmähte Liebe im Abendrot

Es gibt Wochen, in denen bist du zu früh dran.

Vor allem dann, wenn du mit dem Schreiben beginnen musst, bevor du weißt, was abgeht. Aber wir können ja schon mal Abschied nehmen. Und weil Sie, liebe Leser, es gewohnt sind, dass wir keine Mühen scheuen, haben wir uns auch diesmal wieder etwas einfallen lassen: Wir haben die IT des Kanzleramtes gehackt (war simpel, Account „AKKmussgewinnen“, danach Passwort „merz666“), und schon konnten wir die Abschiedsschreiben aus aller Welt an Angela Merkel mitlesen. Hier eine ebenso nicht repräsentative wie beinahe wahre Auswahl.

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Das Sauerland ist nur so mittel

Es gibt Wochen, in denen fühlst du dich irgendwie ziemlich gespalten.

Weil du endlich gelernt hast, warum so viele Menschen auf der Welt unbedingt Deutschland zu ihrer Heimat machen wollen. Bislang dachtest du, das liegt an solchen Kleinigkeiten wie dem individuellen Grundrecht auf Asyl. Oder – Achtung, der Sarkasmusgenerator springt an – daran, dass du hierzulande irgendwie mit acht Tarnidentitäten gleichzeitig ausgestattet sein kannst, ohne dass dir der Staatsapparat deshalb bereits zwanghaft auf die Pelle rückt. Was sowohl beim Kassieren von Sozialleistungen oder auch beim Vermeiden von akuter Strafverfolgung tendenziell ungemein praktisch sein kann.

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Putzgesund mit Vitamin L

Es gibt Wochen, in denen lebst du gesund.

Weil es in diesen Wochen viele Vitamine gibt. So übersetzen wir Laien uns mal den Begriff „Nahrungsergänzungsmittel“. Mit derlei scheint man viel Geld verdienen zu können. So viel, dass man als Nahrungsergänzer aus der Schweiz heraus mal eben sechsstellige Beträge an die AfD herüberreichen kann. An den Bodensee, auf die deutsche Seite, wo der für Frontfrau Alice Weidel firmierende Kreisverband sitzt. Obwohl Frau Weidel ja eigentlich – ob mit oder ohne Nahrungsergänzung, ist nicht überliefert – in der Schweiz wohnhaft gemeldet ist. Aber das ist bestimmt nur einer dieser saudummen Zufälle, bei denen sich höchstens die Lügenprese wie immer ihren Teil denkt.

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Einhörner auf Intensivstation

Es gibt Wochen, in denen blickt man in die Zukunft.

Und die Zukunft liegt wo? Richtig, in Darmstadt. Das zumindest haben in dieser Woche wieder einmal die Fach-Futurologen von Wirtschaftswoche und Immobilienscout24 herausgefunden. In Südhessens Kapitale herrscht so viel Dynamik, dass da alle hin wollen. Und deshalb stecken auch alle jeden Morgen von Groß-Zimmern bis Griesheim im Verkehrschaos. Aber so vom Feeling her hat man dabei als Speerspitze des Fortschritts trotzdem ein gutes Gefühl. Alte Autofahrerweisheit: Stau ist vor allem dann geil, wenn du ganz vorne stehst.

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Die Lachkrämpfe der AfD

Es gibt Wochen, in denen knallt es.

Nein Donald, leg dich wieder hin. Du hast zwar oft einen Knall, aber nicht alles, was knallt, fällt deshalb automatisch in deine Zuständigkeit.

Gemeint ist natürlich der Verzicht Angela Merkels auf den Parteivorsitz und damit perspektivisch auch auf die Kanzlerschaft. Gerüchtehalber hat sich Peter Altmaier noch schützend vors Büro der Kanzlerin geworfen und „Erbarme“ gerufen. Aber die Hesse kamen und haben ohne viel Federlesen einen Haken an die Ära Merkel gemacht.

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Angst essen Wähler auf

Es gibt Wochen, in denen schlägst du krachend auf.

Sogar als Käpt‘n des Raumschiffs „Bavaria One“. 37 Prozent sind zwar keine komplette Bruchlandung, aber als Zeremonienmeister MC „Ich bin die einzig wahre Weißwurst“ Söder bist du ja schon eigentlich mehr gewohnt. So wie es aussieht, hat die Landung aber nicht allzu weh (oder sollte man sagen, nicht weh genug?) getan. Söders gerupfte Christsoziale machen jedenfalls krachledern weiter. Schaunmermal, ob es den Freien Wählern gelingt, sie zu resozialisieren. Wäre schon hilfreich, so aus gesamtdeutscher Perspektive.

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Angela M. in der Blechdose

Es gibt Wochen, in denen gibst du so richtig Schub.

Wie Markus Söder. Sie wissen schon, das bayerische Normmeter für politische Glaubwürdigkeit. Laut den Kollegen von der „Augsburger Allgemeinen“ wäre er gerne Astronaut geworden. Und offenbar deshalb hat er jetzt die wirtschaftspolitische Rakete „Bavaria One“ gezündet. Nach Lederhosen, Laptops und Luxusautos soll Bayern nun in Welten vorstoßen, die kein anderes Bundesland je zuvor gesehen hat.

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Viel Steak, viel Brexit

Es gibt Wochen, in denen hast du Mitleid.

Mit Horst Seehofer. Da sagt er einmal was Richtiges. Nämlich das, dass die AfD eine staatszersetzende Partei sei. Und schon hängen ihm die National-Mimosen eine Klage an. Selber immer austeilen und alles mit Dreck vollkübeln, was nicht bis drei zustimmend mit den Hacken knallt, aber wenn man dann mal was einstecken soll, geht das Geheule los. Das sind echte Helden.

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Wenn Pitbulls weinen

Es gibt Wochen, in denen bricht etwas zusammen.

Zum Beispiel die Vorstellung davon, wie man die Politik der SPD noch anhand rationaler Kategorien deuten kann. Sorry, aber die kann man echt nur noch mit Tabletten erklären: Erst haut man koalitionstechnisch wegen Herr Maaßen auf den Putz, dann wird man vom angeblichen schon senilen Horst Seehofer maximal über den Tisch gezogen. Frau Nahles ist es gelungen, dem Begriff „Lachnummer“ völlig neue Dimensionen zu verleihen.

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