Das Kamel des Grauens

Es gibt Wochen, die machen sprachlos.

Normalerweise ist hier ein Platz, an dem wir dem Irrsinn mit Humor … Moment bitte, das Telefon klingelt.

Ein Herr Meuden oder so ähnlich, konnte ihn schlecht verstehen, er hat ziemlich gebrüllt. Warum die „wahnhafte Tat eines Irren“ immer gleich auf seine Partei zurückfalle? Selbst in den Reihen des rechts frei drehenden Flügels gebe es „viele vernünftige Leute“. Ich musste das Telefonat leider abbrechen, weil ich vernünftig reihern musste.

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Berlin, wir haben ein Problem

Es gibt Wochen, die sind heiß.

Zum Beispiel auf der Sonne, zu der die Europäische Raumfahrtorganisation ESA dieser Tage die Sonde „Solar Orbiter“ geschickt hat. Was niemand weiß: Es gibt eine weitere Sonde namens „Berlin Orbiter“, die erkunden soll, warum aktuell auch in der Hauptstadt manches heiß läuft. Wir haben uns Top Secret ins Darmstädter ESA-Kontrollzentrum geschlichen und den Funkverkehr von „Berlin Orbiter“ belauscht.

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In Erfurt sind die Smarties alle

Es gibt Wochen, in denen fühlst du dich herausgefordert.

Zum Beispiel, wenn du FDP-Chef bist. Da stellen dir die braunen Buben eine deutlich erkennbare Falle, die man normalerweise im ersten Polit-Praktikanten-Proseminar der Friedrich-Naumann-Stiftung als solche zu erkennen lernt. Und trotzdem trittst du mitten in sie hinein. Vielleicht, weil du deinen eigenen Landesverband nicht im Griff hast. Oder weil du, wenn wir als immer noch fassungsloses Publikum bei der Analyse dir das mal mit maximaler Nettigkeit zugestehen wollen, besoffen von der Idee eines smarten Moves im Sinne der Demokratie warst. Die Liberalen als Retter zwischen den Extremen. Wäre geil gewesen. War aber leider nur maximal unsmart.

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Amöben-Alex muss aufs Amt

Es gibt Wochen, in denen bist du beruhigt.

Weil man zur Kenntnis nehmen kann, dass sogar in diesem Land irgendwann Schluss mit lustig ist. Du kannst vom schrulligen alten Polit-Onkel zum Extremistenversteher mutieren, du kannst hetzen, bis der Arzt kommt, ja, du kannst sogar als mutierte braune Übelkrähe die Herrschaft der Nazis so lange klein lügen, bis sie in deiner verbogenen Vorstellung der Welt in ein Vogelrektum passt. Da passiert dir erst mal nicht viel. Aber wenn du dich mit dem Finanzamt anlegst, dann ist Tango. Dann zeigt dir Vater Staat in voller Humorlosigkeit, wo der Hammer hängt.

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Radioaktive Smoothies

Es gibt Wochen, in denen muss man einfach mal den Hut ziehen.

Vor Wladimir Putin zum Beispiel. Er hat kürzlich öffentlich wieder einmal klargestellt, dass es in seinem Russland völlig egal ist, was gerade so genau auf seiner Visitenkarte steht. Er bleibt trotzdem der Chef. Und wenn es einem Geheimlabor in Swerdlowsk endlich gelingt, entsprechende lebensverlängernde Smoothies zu produzieren, ist er das auch noch in hundert Jahren.

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Nutella mit dem Knüppel

Es gibt Wochen, da geht es wieder von vorne los.

Ich kann Ihnen sagen. Also neulich, als der Putin … Moment bitte, das Telefon klingelt. Donald, alte Killerdrohne. Wie meinen? Du hattest dir schon Sorgen gemacht? Hey, sogar ich brauche ab und zu eine Pause. Jetzt setz dich in die Ecke und sei still, auch wenn es dir schwerfällt. Wir müssen jetzt ganz leise sein.

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Das Plätzchen des Politbüros

Es gibt Wochen, in denen isst man ein Plätzchen.

Bisschen hart, das gute Stück. Ist glaube ich noch von Weihnachten übrig. Aber irgendwie war es ja auch ein hartes Jahr. Und das nächste wird noch härter. Wetten? Für einen Teller Borschtsch haben wir für Sie, liebe Leserinnen und Leser, die berühmte Wahrsagerin Angela M. aus B. engagiert. Und was deren Glaskugel so alles zeigt …

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Versemmelt der Andi es hat

Es gibt Wochen, in denen betreibt man Feldstudien.

Zum Beispiel in bayerischen Klonlabors, in denen wir bei unseren ausgedehnten Recherchen auf weinend zusammenbrechende Wissenschaftler gestoßen sind. Sie hämmerten die Köpfe gegen die Wände ihrer High-Tech-Schmieden und schrien zum Erbarmen „Warum nur?“ oder „Was haben wir bloß falsch gemacht?“ Das kann auch hartgesottene Journalisten zum Schlucken bringen.

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Frau Thimbleweed weint

Es gibt Wochen, in denen klingelt irgendwo ein Telefon.

Es klingelt bei Ophelia Thimbleweed. Eine nette ältere Dame, die in einer dieser typischen netten englischen Kleinstädte wohnt. Schöne rote Ziegelhäuser mit Erker zur Straße, Rosen in gepflegten Blumenrabatten, bunte Haustüren. In dieses Idyll klingelt das Telefon. „Hallo, Mrs. Thimbleweed, wir sind‘s, die lustigen Investoren, die jetzt mit der ganzen Kohle, die wir sparen, weil Johnson keine Steuern von uns haben will, den ganzen Bums hier kaufen.“

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Eine Partei auf drei Pötten

Es gibt Wochen, in denen bekommt man Klarheit – selbst wenn man sie so klar gar nicht haben wollte.

Über die SPD zum Beispiel. Sie ist bekanntlich alt genug, um zu wissen, was sie tut. Auch wenn das weiterhin mit Vollgas Richtung Selbstzerstörung führt. Ist ein freies Land.

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