Kühe im Weltall

Mucca Pazza. Fotos: Zoch-Verlag

Mucca Pazza. Fotos: Zoch-Verlag

Ein putziges Design alleine genügt nicht: Das Kinderspiel „Mucca Pazza“ hält leider nicht, was die hübsche Verpackung verspricht.

Marlon (7) und Simon (6), meine beiden Co-Tester aus Zeilhard, sind normalerweise für jedes Kinderspiel zu haben. Mit stundenlanger Ausdauer. Aber „Mucca Pazza“ haben sie schnell wieder weggelegt. „ganz nett“ sei es, ja, aber jetzt wolle man doch lieber was anderes spielen. Donnerwetter! So ein hartes Urteil haben die beiden noch nie gefällt.

Das Spielmaterial im Überblick.

Das Spielmaterial im Überblick.

Es geht um zehn merkwürdige Tiere, die im Weltall von einem Planeten zum anderen „gebeamt“ wurden. Leider ist dabei zwischen Erde und Kuhpiter etwas schiefgelaufen: Köpfe, Körper und Beine wurden miteinander vertauscht. So hat nun also die Schildkröte ein Fell und der Kakadu ein Ringelschwänzchen. Die einzelnen Plättchen werden auf einem Spielfeld in drei langen Reihen platziert. Nun dürfen die Spieler abwechselnd jede Reihe immer um ein Feld verschieben – alle Köpfe also oder nur die Beine. Jeder Spieler hat maximal drei Züge. Wer es schafft, in dieser Zeit ein Tier – für das er vorher ein Auftragskärtchen gezogen hat – wieder richtig zusammenzubasteln, erhält dafür Punkte. Wer die meisten Auftragskarten erfüllt, gewinnt.

Das gibt zwei Punkte.Fazit: Zoch gehört zu meinen liebsten Spieleverlagen. Das Design und das Spielematerial sind wie immer sehr gelungen. Süße, glubschäugige Viecher, die zum Spielen einladen. Leider bietet „Mucca Pazza“ aber wenig Abwechslung und kaum Denksport. Nach ein, zwei Partien hat man alles schon einmal erlebt.

 

Eckdaten:

Mucca Pazza

2-4 Spieler, Zoch-Verlag, knapp 20 Euro

Alter: ab 4 Jahren

Dauer: 20 Minuten

Anleitung: gut

Spielmaterial: sehr ansprechend

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