Kniffel 2.0

Kribbeln. Foto: Ravensburger

Kribbeln. Foto: Ravensburger

„Kribbeln“ ist weder besonders originell noch innovativ – und trotzdem ist Thomas Sing ein hübsches Absackerspiel für den Abschluss eines Spieleabends gelungen. Es verknüpft geschickt Elemente anderer Würfelspiele.

Sechs Würfel mit Zahlen in sechs verschiedenen Farben stehen bereit. Mit maximal drei Würfen müssen ein optimales Ergebnis erzielt und bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Also etwa: Es darf nur eine grüne Zahl erscheinen. Oder: Blaue und rote Zahlen dürfen nicht gleich viele fallen. Sind diese Bedingungen erfüllt, werden die Würfelaugen zusammengezählt. Der Spieler mit dem besten Ergebnis bekommt die meisten Punkte, die anderen je nach Rangfolge etwas weniger. Zugleich gibt’s die Möglichkeit, Fehlwürfe oder besonders schlechte Ergebnis als „Kribbeln“ aufzuschreiben – vergleichbar mit der Chance beim „Kniffel“.

Runde für Runde geht das so, und für jede der vier Runden gibt’s ein eigenes „Kribbeln“. Wobei das zweite Kribbeln besser als das erste sein muss und das dritte und vierte jeweils noch ein Stückchen besser. Es empfiehlt sich also, beim ersten „Kribbeln“ nicht allzu hoch einzusteigen – dann jedoch winkt andererseits erstmal ein Punktverlust.

Das gibt vier Punkte.Fazit: Während beim „Kniffel“ doch jeder eher für sich alleine spielt, ist „Kribbeln“ durch die ständigen Quervergleiche mit den Mitspielern wesentlich lustiger. Wenig Taktik, hoher Glücksfaktor, aber ein flotter Spaß für zwischendurch.

Kribbeln
2-5 Spieler, Verlag Ravensburger, 10 Euro
Alter: ab 8 Jahren (geht aber auch für Jüngere, finde ich)
Dauer: 20 Minuten
Anleitung: kurz und leicht verständlich
Spielmaterial: gut

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