Klarstellung in eigener Sache

Vielfach wurde ich in den vergangenen Tagen darauf angesprochen, ob sich das denn überhaupt miteinander verträgt: Politikredakteur (gähn, zzzzzzzzzzzzz!) hier, Spiele-Blogger da. „Das passt doch gar nicht“, haben mich Kollegen gewarnt. Oder: „Spiele und Politik? Bist du verrückt?“

Aber macht nicht genau diese Mischung den Journalismus so faszinierend? Dass man in diesem Beruf die Möglichkeit hat, beides anzupacken: das schwer Verdauliche und das Leichte, das Aktuelle und das Zeitlose, das Trockene und das Spannende. Auf der einen Seite die seriösen Nachrichten, das Erklären hochkomplexer Zusammenhänge, der Blick hinter die Kulissen und die Kommentierung brisanter Informationen. Und auf der anderen Seite, nun ja, die Politik. 🙂

Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen.

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4 Responses to Klarstellung in eigener Sache

  1. Marc sagt:

    Außerdem vermitteln Spiele politische Mechanismen wie Bündnisse, Absprachen und Verhandlungen. Muss ja nicht gleich „Risiko“ sein, das reichen schon „Die Händler von Genua“. 🙂

  2. ktheck sagt:

    Henry Kissinger, der frühere US-Außenminister, und sogar die Kennedys im Weißen Haus waren zum Beispiel begeisterte „Diplomacy“-Spieler. Vielleicht haben sie dort ja sogar den einen oder anderen außenpolitischen Trick gelernt. Aber darüber dann an anderer Stelle mehr.

  3. Und was ist eigentlich mit dem guten alten Skat in den Hinterzimmern der politischen Macht … ist ja auch nur ein Spiel …

  4. Marc sagt:

    Die hatten für Dippy auch mal richtig Platz zum verhandeln. 130 Zimmer im Weißen Haus …

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