Immer Ärger mit Noah

Immer Ärger mit Noah: Tierpaare sind bei „Animals on Board" nicht gern gesehen. Fotos: Eggertspiele

Immer Ärger mit Noah: Tierpaare sind bei „Animals on Board” nicht gern gesehen. Fotos: Eggertspiele

Das Wasser steigt, die Erde ist dem Untergang geweiht: „Animals on Board” spielt mit einem Endzeitszenario, ist aber letztlich doch ein netter Spaß.

Es regnet. Und regnet. Und regnet. Und 60 Tiere von zwölf verschiedenen Arten warten darauf, gerettet zu werden. „Animals on Board”, das neue Spiel von Ralf zur Linde und Wolfgang Sentker, macht die Spieler zu Lebensrettern. Jeder muss möglichst viele Viecher (pardon!) auf seiner Arche in Sicherheit bringen. Doch es gibt einen Haken: Ein gewisser Noah hat quasi das Monopol auf Tierpaare. Wer nur zwei Elefanten, Pandabären oder Pinguine rettet, verliert diese zum Spielende.

Animals on Board-2„Animals on Board” ist im Grunde ganz einfach: Zu Beginn jeder Runde wird in der Mitte des Spiels eine große Tiergruppe ausgelegt. Krokodile, Kamele und Tiger grunzen hier quasi um die Wette. Diese Gruppe wird von den Spielern reihum geteilt. Für jede dieser Spaltungen erhalten die Spieler Futterkisten. Wer will, kann letztlich eine der kleineren Tiergruppen in seine Arche holen. Pro Tier kostet das eine Futterkiste. Wer dies zuerst tut, sichert sich so das Startrecht für die nächste Runde. Sobald ein Spieler zehn Tiere (oder mehr) an Bord hat, endet das Spiel.

Doch es gibt ein paar Haken: Tierpaare hat Noah verboten. Man muss also entweder einen Pinguin besitzen – oder drei, vier oder fünf. Je mehr, desto besser. Denn für größere Gruppen winken Extrapunkte. Zudem ist jedes Einzeltier noch mit einer speziellen Punktzahl ausgestattet. Und so manches Tier der großen Tiergruppe ist vorher gänzlich unbekannt: Man muss sich also überraschen lassen, wen man sich so an Bord holt. Und unbegrenzt viele Neuankömmlinge verträgt so eine Arche natürlich auch nicht. Deshalb ist die Anzahl der Futterkisten auf fünf begrenzt.

Das gibt fünf Punkte.Fazit: Die Spielregeln von „Animals on Board” sind kinderleicht. Das Spiel lässt dann doch noch genug taktische Kniffe zu, dass es auch für Erwachsene nicht langweilig wird. Man sollte genau beobachtet, welche Tierarten und wieviele Futterkisten die Gegner sammeln. Denn Timing ist bei diesem Spiel sehr wichtig. Die Optik ist jedenfalls ein Genuss: Die Plättchen mit den einzelnen Tierarten sind zuckersüß gezeichnet.

Animals on Board

2-4 Spieler, Verag Pegasus/Eggertspiele, rund 20 Euro

Alter: ab 8 Jahren

Spielmaterial: sehr hübsch

Anleitung: gut

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