Unter Werwölfen und Kakerlaken-Jägern

Alisa Tessari (4) und ihre Schwester Belinda (11) probieren "Jolly Octopus" aus.

Alisa Tessari (4) und ihre Schwester Belinda (11) probieren bei „Darmstadt spielt“ im vergangenen Jahr „Jolly Octopus“ aus.

Kakerlaken-Jäger, Giftzwerge, Zugfahrer und Werwölfe: Jede Menge skurrile Gestalten sind am Wochenende im Darmstadtium unterwegs. Südhessens größte Spielemesse  „Darmstadt spielt“ ist ein Treffpunkt für Klein und Groß.

Mehr als 3700 Besucher hatte „Darmstadt spielt“ im vergangenen Jahr, diesmal sollen es sogar mehr als 4000 werden.  In dem  Darmstädter Kongresszentrum wird es kaum noch einen Raum geben, in dem am Samstag und Sonntag nicht gewürfelt, geknobelt oder gefeilscht wird.
Michael Blumöhr, der rührige Vorsitzende des Darmstädter Spielekreises, hat mit seinem Verein ein buntes Programm zusammengestellt. Es gibt eine gut bestückte Spieleausleihe, eine Tombola, einen Spielebastelbogen und Turniere. Die besten „Zug um Zug“-Spieler werden gesucht, auch in „King of Tokyo“, „Triominos“, „Einfach genial“, „Carcassonne“, „Heckmeck“ und „Tichu“ geht es um Punkte und  Meistertitel. Bei den „Siedlern von Catan“ winkt der „Darmstädter Backstein“ als Hauptpreis. Mehrere Spieleautoren wollen ihre Prototypen mit Freiwilligen testen. Außerdem wird sich der Darmstädter Bridgeclub vorstellen.
Die Messe lohnt sich vor allem für diejenigen, die noch auf der Suche nach dem passenden Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk sind. Jede Menge Familien- und Gesellschaftsspiele stehen zum Testen bereit. „Im vergangenen Jahr wurden bei uns bis zu 600 Spiele ausgeliehen“, sagt Blumöhr. „Pro Stunde, wohlgemerkt.“
Besonders empfehlenswerte Kinderspiele-Neuerscheinungen wie „Kakerlakak“ stellt der Co-Ausrichter, der Darmstädter Bund der Deutschen  Katholischen Jugend, vor. Die „Erklärbären“ erläutern die Regeln und zeigen die besten Tricks. Außerdem sind zahlreiche Spieleverlage wie Abacus oder Pegasus mit eigenen Ständen im Darmstadtium vertreten.
Ausgebaut wurde das Angebot an spielepädagogischen Workshops. 34 Stück sind geplant. Wer will, kann so in 45 oder 90 Minuten das Wichtigste über das Jonglieren, über das Werwolf-Spielen oder Improvisationstheater, Trommeln und Spiellieder lernen. Hinzu kommt ein nächtliches Geländespiel durch die Innenstadt.  „Eine Voranmeldung für die Workshops und Turniere  ist möglich“, sagt Blumöhr. „Meist genügt es aber, am Wochenende spontan vorbeizuschauen.“

 

Termin: Die 19. Auflage von „Darmstadt spielt“ beginnt am morgigen Samstag um 13 Uhr im Darmstadtium, Schlossgraben 1, und dauert bis etwa 22 Uhr. Am Sonntag geht die Messe von 13 bis 19 Uhr. Unter www.darmstadt-spielt.de gibt es im Internet eine Übersicht über alle Veranstaltungen und Angebote. Für Kinder ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen vier Euro.

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