Kugelschubser

Shiftago. Foto: WiWa

Shiftago. Foto: WiWa

49 Felder in sieben Reihen – in diesen werden weiße, rote, grüne und blaue Kugeln hin- und hergeschoben. Klingt langweilig, ist aber richtig spannend. „Shiftago“ ist eine sehr schöne Mischung aus Klassikern wie „Vier gewinnt“ und „Abalone“. Weiterlesen

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Neues aus Essen (4)

Foto: Lotte Schüler

Foto: Lotte Schüler

Lotte Schüler blickt noch einmal auf die “Spiel’16″, die große Essener Spielemesse:

Die Spielemesse ist zu Ende, die Spiele-Erklärer können die überstrapazierten Stimmbänder pflegen und die Besucher ihre erjagten Schätze begutachten. Bei dem Angebot an über 1000 Neuheiten ist es nur begrenzt möglich, sich selbst ein Bild davon zu machen, welches Spiel das Plündern des Bankkontos lohnt. Also gibt es Abstimmungen des Publikums, zum Beispiel durch die so genannte Scout-Liste. Der Verlag einer Spielezeitschrift (fairplay) verteilt solche Listen an Abonnenten und Besucher.
Da in diesem Jahr das Spiel “Terraforming Mars” von Schwerkraft Verlag in der Publikumsgunst ganz oben stand, wollte ich natürlich einen Platz am Spieltisch ergattern. Den ersten Dämpfer erhielt ich, als die Verlagsvertreter ankündigten, dass wir aus Platzgründen nur drei Runden spielen durften. Aber wie kann ich ein Spiel nach drei Runden zuverlässig beurteilen? Es gibt Spiele, die scheinen in den ersten Runden eher banal und nehmen dann richtig Fahrt auf, und es gibt den umgekehrten Verlauf. Es gibt Spiele, die tarnen sich als hochkarätige Taktikspiele, und am Ende bekommt ein Spieler zufällig den Sieg zugesprochen. Die Schwarmintelligenz folgt manchmal nur einem Hype, manchmal auch einer echten Perlen. So viel zu solchen Abstimmungslisten.
Endlich ging das Spiel los. Thema ist der Planet Mars, den die Spieler zu einem weniger lebensfeindlichen Biotop zwecks Rohstoffausbeutung entwickeln sollen. Dazu gibt es Karten, mit denen man Bauten kaufen oder Aktionen auslösen kann. Und das erwies sich als hochproblematisch, da alle Karten zufällig zugeteilt wurden. Etliche dieser Karten verlangen eine lebensfreundlichere Atmosphäre auf dem Planeten, also höhere Temperaturen, mehr Sauerstoff oder Wasser. Wer vorwiegend mit solchen Karten dasaß, konnte nur dann etwas bewirken, wenn die anderen für ihn solche Bedingungen schufen. Das dauerte länger als die erlaubten drei Runden. Ob es möglich war, den Vorsprung glücklicherer Spieler einzuholen, war also nicht festzustellen. Das Spielmaterial war so ungünstig, dass es dem eigenen Tableau und den zugewiesenen Feldern entwischte. Der pfiffige Verlag hat daher eine Schablone entwickelt, mit der man für je acht Euro die kleinen rutschigen Würfel bändigen kann. Man kann jetzt argumentieren, wer 60 Euro für ein Spiel ausgibt, kann auch noch 40 nachlegen, um das Spiel spielbar zu machen (es ist ein Spiel für 1-5 Spieler). Ich will das hier nicht weiter kommentieren. Fazit: Es ist ein komplexes Aufbauspiel mit spannendem Thema, aber ob es wirklich gelungen ist kann ich erst nach einer vollständigen Partie beurteilen.
Wer kennt nicht die niedlichen Taschenmonster, auch Pokémon genannt? Der Erfolg der App Pokemon-Go gibt auch dem Sammelkarten-Spiel Auftrieb. Es wurde vor fast 20 Jahren nach dem gleichnamigen Computerspiel entwickelt und ist in Deutschland beim Amigo Spiel- und Freizeitverlag erhältlich. Also machte ich mich auf den Weg zum Stand von Amigo. Dort saßen vor allem Kinder, die sich von einem Demonstrator (Spiele-Erklärer) in die Kampftechnik einer Pokémon-Arena einweisen ließen. Es geht beim Spiel darum, mit den eigenen Pokémons die des Gegners zu vernichten. Das gelingt, wenn der Angreifer mehr Schäden verursacht, als der Angegriffene verkraften kann. Um das Ganze spannender zu machen, gibt es Sonderkarten, Trainer und Heiltränke, mit denen man ins Kampfgeschehen eingreift. Beim gleichen Verlag ist das Sammelkartenspiel “Force of Will” erschienen. Der Grundgedanke ist ähnlich – mit Karten den Gegner angreifen und vernichten, die Karten aufwerten und eine geschickte Kombination der eigenen Fähigkeiten zusammenstellen. Die Zielgruppe hat ein höheres Alter, daher sind die Spielmöglichkeiten komplexer. Die Ähnlichkeit mit dem Sammelkartenspiel “Magic the Gathering” ist nicht zu übersehen. Und wie bei Sammelkarten-Spielen üblich erwacht bei den Spielern der Jagd- und Sammeltrieb, wenn immer neue Decks auf den Markt kommen.
Ich gebe es an dieser Stelle zu, diese Art von Spielen gehört nicht zu meinen Favoriten, das ist aber mein persönlicher Geschmack. Spaß macht das Tüfteln mit den Fähigkeiten der Karten allemal, und wer Illustrationen im Manga-Stil mag, kommt auch optisch auf seine Kosten.
So, das waren Eindrücke von der “Spiel 16″. Laut Pressemitteilung der Veranstalter Merz-Verlag liegen Gesellschaftsspiele wieder im Trend, was hohe Besucherzahlen und hohe Umsätze bewiesen. Wer einige der Neuheiten ausprobieren möchte, kann das bei “Darmstadt spielt” am 19. und 20 November im Darmstadtium tun.

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Neues aus Essen (3): Von Eisenbahnen und Aliens

Foto: Lotte Schüler

Foto: Lotte Schüler

Und nochmal meine Kollegin Lotte Schüler über die “Spiel ’16″:

Von den unglaublich vielen Gesellschaftsspielen schrieb ich schon – auch davon, noch nicht das Spiel der Spiele entdeckt zu haben. Nun birgt so ein Messebetrieb auch einige Tücken, wenn der Besucher probespielen will. Man muss einen Platz ergattern, einen kompetenten Erklärer finden und trotz der Lautstärke sich auf das Spiel konzentrieren.
Bei “Railroad Revolution” von What’s Your Game habe ich die erste Hürde genommen – der Erklärer war nicht immer akustisch zu verstehen und der Lärm der Halle ließ sich nicht abstellen. Das Spiel hat mir trotzdem sehr gut gefallen, da verschiedene Elemente auf interessante Art ineinander greifen. Es geht natürlich um Siegpunkte, die man vor allem für erfüllte Aufgaben erhält, etwa dafür zwei Bahnhöfe und drei Gleise zu bauen. Logisch, dass man dazu Geld braucht, Arbeiter und Aktionen – die auf dem eigenen Tableau ausgelöst werden. Es gibt nur Konkurrenz um den ersten Bau, weil der einen Bonus spendiert, und bei den Schienen, weil davon nur zwei pro Stadtverbindung zulässig sind. Bei allen Aktionen ist der geneigte Spieler auf seine eigene Planungskompetenz angewiesen. Spiele dieses Verlages habe ich übrigens auch schon in Fachgeschäften entdeckt, nicht aber in Kaufhäusern.

Gut vertreten im Handel ist der Verlag Hans im Glück, der schon etliche gute und anspruchsvolle Spiele herausgebracht hat. In diesem Jahr stellt er “First Class” vor, auch ein Spiel mit Eisenbahnen und Streckenausbauten, vorwiegend von Karten gesteuert. Und um die gibt es heftige Konkurrenz, denn die Karten liegen für alle zugänglich in der Tischmitte. Klar, dass der Spieler mit dem ersten Zugriff seine Wunschkarte auf jeden Fall erhält.
Kennen Sie das Gefühl des Spielers, der nur darum Rundenletzter wird, weil ein anderer sich zum Startspieler erklärt? Und dann ist da noch das unverdiente Glück des Zweiten, dem meistens immer noch gute Aktionen – hier Karten – zur Verfügung stehen, ohne etwas dafür getan zu haben. Bei “First Class” erhält der Starspieler einen Bonus, verzichtet aber auf den Erwerb einer Karte. Alle anderen erhalten einen kleinen Bonus, nur der Zweite geht leer aus. Mir hat diese Idee gut gefallen, das ganze Spiel übrigens auch. Die Spieler versuchen ihren eigenen Zug zu vergrößern und aufzuwerten und ihre eigene Bahnstrecke auszubauen. Siegpunkte und Boni gibt es nur, wenn der Zugschaffner die Waggons besucht hat, und der Zug muss auf der gebauten Strecke entsprechend weit vorangekommen sein. Man muss also die Balance finden zwischen Ausbau und Fahren. Dafür braucht man die passenden Karten oder muss durch ein paar Kniffe sein Ziel erreichen.

Ein Spielerlebnis ganz anderer Art erwartete mich bei “Not Alone” von Corax Games. Das Thema ist witzig: Ein Alien-Spieler versucht ein bis sieben Bewohner der Erde zu assimilieren und dadurch seine Lizenz zur Heimkehr erhalten. Die Erdlinge versuchen, sich zu verstecken und dem Alien zu entkommen. Auch dieses Spiel funktioniert über Karten, mit denen die Erdlinge zu Beginn jeder Runde verdeckt einen Ort als Versteck auswählen. Das Alien setzt sich dann auf einen Ort und hofft, dort ein Opfer zu finden – Erfolg macht einen Schaden, bringt das Alien seiner Abreise näher, und die Sonderaktion dieses Ortes entfällt. Da ist Bluff, ein bisschen Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten und viel Glück dabei. Ich könnte jetzt behaupten, nur der überragenden Taktik meiner Erdling-Gruppe war das Entkommen vor dem Alien zu verdanken. In Wirklichkeit war es eher der konzentrationsstörende Hallenlärm und Glück. Mein Eindruck: Es macht in großer Besetzung mehr Spaß – wir waren nur drei. Und wenn die Gruppe die Überraschungsmomente genießt, kann es richtig witzig werden.

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Neues aus Essen (2)

"Mea culpa". Foto: Lotte Schüler

“Mea culpa”. Foto: Lotte Schüler

Lotte Schüler hat sich weiter auf der Spielemesse in Essen umgesehen. Diesmal geht es unter anderem um Kirchenspiele. Aber bevor Ihr jetzt erschrocken wegklickt: Die sind halb so wild.

Wir schreiben das Jahr Anno Domini 2016. Vor 499 Jahren zog Martin Luther den Zorn der kirchlichen Würdenträger auf sich wegen seiner 95 Thesen zur Reform der Kirche. Und so ruft man das kommende Jahr als Lutherjahr aus. Da werden auch Spieleautoren und Verlage fündig, wenn sie nach Themen für eine neue Spielidee suchen. Beim Gang über die “Spiel ’16″ in Essen fiel mir das Spiel “Mea Culpa” aus dem Zoch-Verlag auf. Hier ist das Thema mittelalterlichen Ablasshandels, sündiger Päpste und mächtiger Kaiser in ein Spiel umgesetzt. Zu Sündern werden alle, ob durch Habgier, Wolllust oder kleine Sünden. Und seine Sünden bringen den armen Spieler näher zur Hölle – so der Papst das will. Glücklicherweise gibt es Spenden, und diese wiederum verhelfen zu Ablassbriefen, mit denen bekanntlich der Sprung ins Fegefeuer vermieden werden kann. Selbstverständlich können besonders Habgierige auch besonders viele Spenden aufbringen. Vor allem mit Spielern, die das Thema zelebrieren und sich an der Ironie erfreuen, macht es Spaß, einen Platz zu ergattern, der von der Hölle am weitesten entfernt ist. Manches spielerische Element wirkt etwas aufgesetzt, mögen die Autoren dafür Vergebung finden.
“Solar fides” von Spielworxx hat eine etwas ältere Spielidee an das Luther-Thema angepasst. Kurzerhand wurde der Wahlkampf in den USA in den Kampf der Fürsten im Mittelalter übertragen. Die Frage heißt jetzt nicht “Republikanisch oder demokratisch?” sondern “Katholisch oder protestantisch?”.
Auf dem Spielplan von “Luther – Das Spiel” aus dem Kosmos-Verlag reisen die Spieler durch die Lande und besuchen Persönlichkeiten und Orte, die mit dem Wirken des Reformators in Verbindung stehen. Man sammelt Plättchen und Karten für Siegpunkte und lernt nebenbei etwas über die Geschichte der Reformation.

Mein Lieblingsspiel bislang ist “Via Nebula”, erschienen bei Space Cowboys, im Vertrieb von Asmodée. Zu Beginn einer Partie wabert dichter Nebel durch die Täler des Spielplans. Es ragen Bauplätze aus der grauen Suppe heraus, Rohstofffelder und leider auch Felder die weder betreten noch in Transportwege umgewandelt werden dürfen. Die Bauaufträge verlangen nach bestimmten Rohstoffkombinationen und bescheren beim Fertigstellen Siegpunkte, eventuell noch einen Bonus. Der Witz dabei ist, möglichst geschickt Wege zur eigenen Baustelle zu erschließen. Noch lieber aber lässt man sie durch andere erschließen und transportiert dann fröhlich pfeifend das Material zum eigenen Baukran. Das Spiel enthält genug Ärgerpotenzial, um interaktiv zu sein, und genug Planungsmöglichkeiten, um auch Vielspieler anzusprechen.
Der Ravensburger Spieleverlag hat zwei seiner Klassiker aufgepeppt. “Das verrückte Labyrinth” gibt es mit einem Spielplan, der im Dunkeln leuchtet. Und das Bauspiel “Make ‘n’ Break” hat jetzt als “Make ‘n’ Break Architekt” bunte Zollstöcke in der Spieleschachtel. Wie gehabt sollen auf den Karten vorgegebene Bauaufträge mit dem Spielmaterial möglichst schnell erfüllt werden. Da werden die Zollstöcke hektisch aufgeklappt und Figuren daraus gebaut. Schwieriger wird die Aufgabe, wenn auch die Farben stimmen müssen – und noch schwieriger wird es, mit verbundenen Augen zu bauen.

In diesem Jahr scheint es kaum ein neues Spiel zu geben, das als ultimativer spielerischer Geheimtipp unter den Spielern verbreitet wird. Wann immer ich Bekannte treffe, gehört es zur Standardfrage, ob es denn was besonders Tolles gäbe. Und fast immer bekomme ich ein etwas ratloses Achselzucken zur Antwort. Das liegt sicher auch daran, dass der spielerische Anspruch enorm gestiegen ist. Was vor zehn Jahren als ultimatives Spieleerlebnis bejubelt wurde, erntet heute nur noch ein “Ja, ist ganz ok”. Aber natürlich gibt es wieder viele neue, gute Spiele. Die Messe hat noch nicht die Tore geschlossen, es gibt noch ein paar Stunden, in denen ich mich durch enge Gänge quetschen und einen Platz am Spieltisch erkämpfen kann. Davon demnächst mehr.

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Neues aus Essen (1): Ein einmaliger Spaß

"Exit" vom Kosmos-Verlag. Foto: Lotte Schüler

“Exit” vom Kosmos-Verlag. Foto: Lotte Schüler

Zurzeit tobt in Essen wieder die “Spiel”. Rund 160.000 Besucher werden zur weltgrößten Spielemesse erwartet. 1000 Aussteller aus 50 Nationen. Meine Kollegin Lotte Schüler hat sich dort umgesehen. Hier ihr Bericht.

Wie das ist, wenn ein lang ersehntes Ereignis stattfindet und keiner hinkommt, erleben viele Besucher am ersten Messetag. Verstopfte Zufahrtstraßen, kilometerlange Staus, die sich buchstäblich im Schneckentempo vorwärtsbewegten, blockierte Parkhäuser und endlich das Eingreifen der Polizei als Freund und Helfer. Der Besucher findet den ersehnten Parkplatz außerhalb der Stadt – und nach einer gemütlichen Busfahrt über Land wissen wir nun auch, dass es am Stadtrand der Ruhrmetropole Pferdeweiden und viele grüne Flächen gibt. Und wir wissen, dass eine kleine Änderung bei der Zufahrt in die Parkhäuser (Umstellung von handgesteuerter Einweisung in elektronische) den Verkehr einer Großstadt lahmlegen kann. Das ist was für Chaostheoretiker oder für Spieler, die sich an den sogenannten “Live Escape Games” orientieren, dem neuen Trend. Bei diesen Events werden Menschen in einen Raum eingesperrt und müssen in 60 Minuten knifflige Rätsel lösen, versteckte Hinweise finden und mit kooperativem Vorgehen aus dem Raum entkommen. Nach dieser Vorlage gibt es jetzt auch kooperative Gesellschaftsspiele.

Bei der Serie “Exit – Das Spiel” vom Kosmos-Verlag gibt es drei Szenarien in drei separaten Spielen zu bestehen. Auf der Messe können Besucher ein Probespiel machen. Meine Gruppe besteht aus den zehnjährigen Zwillingen Matthias und Linus und deren Vater Alex. Wir müssen den Schlüssel zu einem verschlossenen Theater rechtzeitig vor der Premiere finden. Tja, und nun sitzen wir da und grübeln. “Die Garderobenmärkchen bitte!”, lautet die erste Anweisung. Linus hat schnell raus, welche drei Zahlen er in welche Reihenfolge bringen muss. Die Zahlen wurden am Decoder eingestellt´, wir erhalten dadurch die nächste Aufgabe. Wir sind nicht unbedingt die schnellste Gruppe, knacken aber das Rätsel ohne auf die Hilfekarten zurückgreifen zu müssen.

escapeBei “Escape the Room” der Firma HCM Kinzel GmbH müssen die Spieler Logikrätsel knacken, um einen verschwundenen Wissenschaftler zu finden und aus der Sternwarte zu entkommen.
Und die Firma Noris will mit “Escape Room” Spieler in einen Tempel der Azteken, einen nuklear oder virusverseuchten Raum oder in ein Gefängnis locken.

Die gute Nachricht: Gruppen können mit diesen Spielen in den eigenen vier Wänden den Spaß erleben und müssen sich dabei nicht wirklich einsperren lassen. Die schlechte: Sie können das nur ein Mal; denn wenn das Rätsel gelöst ist, wäre ein neuer Anlauf langweilig. Außerdem wird einiges Spielmaterial beim Spielen zerstört, kann aber durch Angebote der Verlage ersetzt und das Spiel an Freunde weitergegeben werden – oder vielleicht beim nächsten Flohmarkt verkauft werden.

Unter den anderen Spieleneuheiten fällt mir “Oben und Unten” vom Schwerkraftverlag positiv auf. Dabei geht es um Sammeln und Bauen mit dem netten Mechanismus, die eigenen Arbeiter möglichst sinnvoll einzusetzen, zu ermüden und wieder aufzuwecken.

“Aurimentic” vom nikamundus-Verlag gehört ebenfalls zu den Bauspielen. Der Witz liegt darin, die Felder verschiedener Inseln so zu besetzen, das sie Rohstoffe und Siegpunkte bringen, den anderen auch mal Unkraut wachsen zu lassen und mit eigenen Gebäuden die Inseln zu übernehmen. Beide Spiele sind voraussichtlich nur im Onlinehandel direkt von den kleinen Verlagen erhältlich.

Die Spiele unserer großen Verlage habe ich noch nicht genauer angeschaut. Das steht für die nächsten Tage auf dem Programm.

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Rabattschlacht

Wettkampf um Juwelen: Splendor. Fotos: AsmodeeSie würden gerne mit fetten Klunkern um sich werfen, für einen Besuch bei Tiffany fehlt Ihnen aber das Geld? Dann greifen Sie doch zu „Splendor“ – das macht eh mehr Spaß. Weiterlesen

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Kniffel 2.0

Kribbeln. Foto: Ravensburger

Kribbeln. Foto: Ravensburger

„Kribbeln“ ist weder besonders originell noch innovativ – und trotzdem ist Thomas Sing ein hübsches Absackerspiel für den Abschluss eines Spieleabends gelungen. Es verknüpft geschickt Elemente anderer Würfelspiele. Weiterlesen

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Lesetipp: Deutschland für Neuankömmlinge

Ein Deutschland-Spiel für Flüchtlinge? Gabriella Hünnekens aus Darmstadt sammelt dieser Tage per Crowdfunding für einen guten Zweck: Um den Neuankömmlingen das Kennenlernen der hiesigen Gepflogenheiten und Regionen zu erleichtern, plant sie ein besonderes Spiel. Meine Kollegin Mara Pitz stellt das Projekt “Leben in Deutschland” in ihrem Blog “Marasvilla” vor: https://marasvilla.com/2016/07/04/leben-in-deutschland-ein-spiel-fuer-fluechltinge-made-in-darmstadt/

Mehr über die Idee gibt’s auch hier: http://www.lid-integration.de/

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Gewürzsammler

Marco Polo. Foto: Hans im Glück

Marco Polo. Foto: Hans im Glück

Marco Polo war ein berühmter venezianischen Händler, der im 12. und 13. Jahrhundert auf der Suche nach wertvollen Gewürzen durch China reiste. Mehr als 20 Jahre dauerte diese Tour durch das Reich des Kublai Khan, und Polos Berichte über den fernen Osten schrieben Geschichte. „Auf den Spuren von Marco Polo“ führt die Teilnehmer jedoch auf so manchen Umweg. Weiterlesen

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Mysteriöse Morde

Mysterium. Fotos: Libellud„Mysterium“ begibt sich auf die Spuren eines Killers. Wer ermordete im Dezember 1894 den Hausdiener des Grafen von Warwick? Der rastlose Geist des Opfer hilft bei der Suche nach dem Täter. Weiterlesen

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