Stress im Nachtdienst

Eine „erschreckende Unterversorgung” beim Nachtdienst in Kliniken hat die Gewerkschaft Verdi  festgestellt. Sie hatte in der Nacht vom 5. auf den 6. März  bundesweit die Beschäftigten von  mehr als 200 Kliniken über ihre Arbeitssituation befragt.

Das Ergebnis der nicht-repräsentativen Umfrage: In der Regel kümmern sich eine Schwester oder ein Pfleger im Nachtdienst um mehr als 30 Patienten.  Eigentlich sollte es in Akutkliniken eine Doppelbesetzung geben, zu diesem Ergebnis war  eine Studie des hessischen Sozialministerium bereits 2013 gekommen.  Auf den von Verdi befragten Intensivstationen wurden im Durchschnitt 3,3 Patienten von einer Pflegekraft betreut.

Personalmangel, so die Gewerkschaft,  gefährdet die Sicherheit von Patienten – rund die Hälfte aller befragten Nachtschichtleistenden gab an, in den vergangenen vier Wochen gefährliche Situationen von Patienten  erlebt zu haben, die durch den Einsatz von ausreichend Personal zu vermeiden gewesen wären.

 

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