Ein Roboter zum Abstauben

Gestern im Kino in “Robot & Frank”, ein starker Film, der vieles ist: Gaunerkomödie, Altendrama , Buddy-Movie, Science-Fiction. Frank Lagella spielt einen ehemaligen Juwelendieb, der dement und allein zuhause im Chaos versinkt. Sein Sohn holt ihm einen Pflegeroboter ins Haus. Die wandelnde Festplatte putzt, kocht und kümmert sich. Frank ist von der Blechkiste reichlich genervt, bis er merkt, dass der Roboter mehr kann – Schlösser knacken zum Beispiel. Eine gelungene und witzige Komödie, hier der Trailer:

Den Robot von Frank würde ich mir sofort ins Haus holen – und wenn’s nur zum Abstauben wäre. Im Nachspann des Spielfilms sind auch noch einige Fotos von Assistenzrobotern zu sehen, die es heute bereits gibt. Die sehen zwar teilweise ganz putzig aus, sind aber in der Regel Prototypen und  weit davon entfernt, auf Pflegestationen eingesetzt zu werden. Ganz zu schweigen vom Preis: Bis zu 250.000 Euro kann ein Butler-Roboter kosten.

Foto: Fraunhofer Institut Stuttgart

Die bekannteste Maschine ist in Deutschland der vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut vor Jahren entwickelte CARE-O-BOT, ein Service-Roboter, der sich in Räumen bewegen kann und mit seinem Greifarm einen Wasserbecher auf einem Tablett reichen kann. 

Toyota hat im September einen “Human Service Robot” vorgestellt, der per Stimme oder über einen Tablet-PC gesteuert wird und für die Pflege zuhause entwickelt wurde. Er hat einen Greifarm und soll damit Gegenstände vom Boden aufheben oder ansaugen oder von Regalen herunterholen können. Mal sehen, wie sich die Dinger entwickeln. Treppen scheinen derzeit ja noch unüberwindbare Hindernisse zu sein.

Foto: Toyota Deutschland

Foto: Toyota Deutschland

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