Medi-Apps im Test (4)

Viele Apps sind Müll. Unnütz und ärgerlich. Einmal runtergeladen, einmal durchgeklickt, nie mehr angeguckt. Wie sieht es im Bereich Medizin aus?  Ich teste selbst – oder lasse testen.  Die Ergebnisse sind im „Pulsmesser“ unter „Medi-Media“ zu finden.

Es klingt simpel: Man legt die Spitze des Zeigefingers auf das Kamerauge des Smartphones. Über die Farbänderung des Fingers beim Pulsschlag registriert die Kamera die  Herzfrequenz und  zeichnet davon auch Kurven, die man für sein Profil peichern kann. Das klappt auch tatsächlich mit der App namens Cardiograph ganz gut. Egal ob vor dem Frühstück oder nach dem Sport: Im direkten Vergleich mit einem herkömmlichen Pulsmessgerät liefert die App ganz gute Werte. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Kamera über ein integriertes Blitzlicht verfügt. Im Unterschied zur Kollegin hat mein iPhone das nicht – grob geschätzt wurde jeder zweite Messvorgang abgebrochen. Das nervt und da half auch der Hinweis, dass am besten bei Tageslicht gemessen wird, nicht weiter. Selbst im prallen Sonnenschein gab es Aussetzer. Ganz hübsch, für all jene, die auf Grafiken stehen, sind die Verlaufsprotokolle, die in einer Art Notizbuch abgelegt werden und zu denen man kurze Notizen stellen kann, etwa, dass man grade außer Puste war oder frisch aus dem Bett gestiegen ist.

Fazit: Nur mit Blitzlicht verlässlich, ersetzt keinen Arztbesuch, nur im Android-Shop kostenlos.

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