Das Biest im weißen Kittel

TV-Kritik

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In der  britischen Fernsehserie „Jekyll“  spielte  James Nesbitt die  Doppelrolle. In der   neuen Arzt-Serie  „Dr. Monroe“   (Arte, Freitag, 20.15 Uhr) wird er zum Biest, wenn er einen weißen Kittel anzieht.
Nesbitt spielt einen Neurologen,  der sich selbst augenzwinkernd als  Mensch mit  Borderline-Persönlichkeitsstörung  bezeichnet. Er liefert sich Scharmützel mit der Kardiologin und bedient alle Klischees eines TV-Arztes: Im  Operationssaal ein Genie, zuhause ein Egozentriker, der Frau und  Sohn vernachlässigt.
Amüsant ist die Ärzteserie allemal: Da kippen Assistenzärztinnen während einer Op aus den Latschen, werden ambitionierte Jung-Ärzte zusammengestaucht und Frontallappentumore ausführlichst diskutiert.  Unterlegt sind die Szenen mit Pop- und Folkmusik von  Kenny Rogers, Arctic Monkeys und  Nick Cave.  
Und natürlich ist der Neurochirurg  gar kein Soziopath,  der nur an den kaputten Hirnen  seiner Patienten interessiert ist. „Dr. Monroe“, das ist nach der ersten Folge sicher,  gehört zu den Guten.

Dr. Monroe, britische Arztserie; arte; Foto: Justin Slee

Hier ein Link zu den Sendeterminen im März.

 

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