Qualität als Wettbewerbsfaktor

Qualität ist für Kliniken ein Wettbewerbsfaktor. Viele Patienten nehmen dafür auch weite Wege in Kauf.  Die Krankenkassen unterstützen diesen Trend, kein Wunder, damit können die Ausgaben gesenkt werden: je schneller ein Patient auf den Beinen ist, desto niedriger sind die Behandlungskosten. In regelmäßigen Abständen veröffentlichen die Krankenkassen deshalb auch Rankings als Orientierungshilfe. Die AOK Hessen verweist etwa darauf, dass im Bereich der Knieprothetik die Kreiskliniken Jugenheim und das St. Rochus in Dieburg sich besonders auszeichnen. Bei den Hüftprothesen bei Patienten mit einem Oberschenkelbruch bekommmt das Klinkum Darmstadt gute Noten und bei Gallenblasenoperationen schneiden die Kreiskliniken Groß-Umstand gut ab.
Wer in nächster Zeit  eine OP vor sich hat und sich bei der Wahl der Klinik nicht allein auf den Rat seiner  Krankenkasse oder seines Hausarztes verlassen will, der kann auch tiefer in die Recherche einsteigen. Auf den Internetseiten der Kliniken kann man sich die  Qualitätsberichte herunterladen. Diese Daten werden auch von vielen Klinikportalen wie der www.weisse-liste.de zur Beurteilung genutzt.  Ein  Portal, dass die Qualitätsindikatoren aller deutschen Krankenhäuser auflistet, gibt es  derzeit leider noch nicht.  Seit etwa einem Jahr können die Versicherten von AOK, Barmer und Techniker Krankenkassen ihre Ärzte auch selbst beurteilen. 240.000 Beurteilungen sind so bislang zusammen gekommen  (www.aok-arztnavi.de  und   http://arztnavi.barmer-gek.de).

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