Katholischer Klinikverbund zahlt keine höheren Löhne

Schlechte Nachrichten: Eigentlich sollten die Mitarbeiter des Katholischen Klinikverbundes Südhessen höhere Bezüge erhalten. Das war mit der Arbeitsrechtlichen Kommission des Caritasverbandes so abgesprochen. In einem anonymen Brief an die ECHO-Redaktion beschweren sich nun Mitarbeiter, dass es laut Geschäftsführung keine Erhöhung der Bezüge gibt. “Damit setzt sich die Geschäftsleitung über die Beschlüsse der Arbeitsrechtlichen Kommission hinweg”, heißt es in dem Schreiben.

Armin Löw von Verdi in Darmstadt bestätigt auf Anfrage, dass der Katholische Klinikverbund wirtschaftlich nicht gut dazustehen scheint. Der Tarifbeschluss sah vor, dass alle Mitarbeiter – Ärzte ausgenommen – ab dem 1. Januar 2013 6,42 Prozent mehr Geld erhalten sollen. Ärzte sollten 2,9 Prozent mehr erhalten. Vereinbart war auch eine Einmalzulage, die sich individuell aus dem monatlichem Differenzbetrag zwischen den alten und neuen Tabellenentgelten zusammensetzen.  Auch die Absenkung in der Altenhilfe war eigentlich vom Tisch. Wie es in einer Mitteilung der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission heißt, hatten die “Dienstgeber den Antrag zur verbindlichen Schlichtung zur Absenkung der unteren Lohngruppen in der ambulanten und stationären Altenhilfe auf Drängen der Mitarbeiter hin zurückgezogen.”

Zum Katholischen Klinikverbund gehören das heilig-Geist-Hospital in Bensheim, das St.-Marien-Krankenhaus in Lampertheim, das Luisen-Krankenhaus in Lindenfels und das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach.

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