ECHO-Telefonaktion zum Thema Organspenden

imagesBei der nächsten ECHO-Telefonaktion am Montag, 1. Juli, geht es um das Thema Organspenden. Etwa 12.000 Patienten stehen bundesweit  auf der Warteliste, die Zahl derer, die zu Spenden bereit sind, geht mehr und mehr zurück.

Um das Vertrauen der Menschen in die Organspende wieder zu stärken, fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz von der Regierung mehr Kontrollen und ein transparentes Wartelisten-Management.  Transplantationszentren  müssten verpflichtetet werden, Patienten  umfassend über die Entscheidungen ihrer Konferenzen, die zugrundeliegenden Gründe und die in Betracht kommenden Rechtsschutzmöglichkeiten zu informieren: „Nur wenn der Patient vollständig informiert ist, wird er in die Lage versetzt, die Entscheidung nachzuvollziehen und gegebenenfalls gerichtlich überprüfen lassen zu können.“  Die Patientenvertreter hoffen, dass eine derartige Transparenz das dringend benötigte Vertrauen in das Organspendesystem erhöht.

ECHO-Leser, die mehr über das Thema erfahren wollen, haben bei der Telefonaktion die Möglichkeit, Karsten Gehmlich von der Deutschen Stiftung Organspende (06151 387-273) und Felix Gössler von der AOK Hessen  (06151 387-944) Fragen zu stellen. Mit dabei ist auch Elke Gutberlet (05151 387-580), die selbst zwei Lebertransplantationen hinter sich hat. Ihre Botschaft: Auch wenn es hoffnungslos aussieht, sollte man nicht aufgeben. „Ich habe immer an mich geglaubt.“ . Sie engagiert sich seit Jahren in einer Selbsthilfegruppe, um Betroffenen zur Seite zu stehen.

Die ECHO-Telefonaktion „Organspenden: Ja oder Nein?“ mit Ulrike Gutberlet (Telefon 05151 387-580) und den Experten Karsten Gehmlich (06151 387-273) und Felix Gössler (06151 387-944) ist am Montag, 1. Juli, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr.

Dieser Beitrag wurde unter Gesundheitspolitik, Kliniken abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.