Auch Kinderärzte gegen Sparpolitik

Kinderärzte kümmern sich längst nicht mehr nur um die klassischen Kinderkrankheiten.  In ihre Praxen kommen zunehmend Kinder mit psychischen Störungen, Kinder mit sozialen, motorischen oder sprachlichen Entwicklungsstörungen. Rechtzeitig erkannt,  kann ihnen in der Regel geholfen werden. Die Pädiater fordern seit langem den Ausbau von Vorsorgeuntersuchungen und warnen davor, dass  die ambulante medizinische Betreuung von Kindern und Jugendlichen unterfinanziert ist. Die Blockadepolitik der Krankenkassen, niedergelassenen Ärzten nur eine Erhöhung des Honorars um 0,9 Prozent anzubieten, stelle das sozialpädiatrische Engagement der Kinder- und Jugendärzte aufs Spiel: Arztpraxen seien – bei allem Engagement – Wirtschaftsunternehmen,heißt es in eienr Mitteilung des Berufsverbandes. Auch die Fachangestellten hätten einen Anspruch auf gute Bezahlung ihrer Arbeit und auf eine dauerhafte Berufsperspektive. „Ein Ausweichen auf Geringverdienerjobs, wie in vielen Praxen aus wirtschaftlichen Gründen derzeit üblich, dient einer guten ambulanten Patientenversorgung nicht.“

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