Streit um Grippemittel geht weiter

Das Grippemittel Tamiflu ist eines der 20 meistverkauften Arzneimittel des Schweizer Herstellers Roche. 359 Millionen Franken erwirtschaftete der Basler Pharma- und Diagnostikakonzern  damit allein im Jahr 2011. Ein Geschäft auf Kosten der Patienten, wie Wissenschaftler dem Unternehmen seit Jahren vorwerfen. Das Unternehmen halte Beweise und Daten  zur Wirksamkeit zurück. Das britische Ärzteblatt “British Medical Journal” hat nun konsequenterweise angekündigt, klinische Studien zu Arzneimitteln künftig nur noch zu publizieren, wenn die Hersteller anderen Forschern auf Verlangen Rohdaten zur Verfügung stellen. Roche scheint darauf nicht eingehen zu wollen. Das Unternehmen hat die Vorwürfe  zurückgewiesen, wie die Deutsche Apotheker Zeitung schreibt. Die Daten bleiben wohl weiter geheim.

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