Der Oktober ist kein Tomatenfreund

Die Tomatensaison neigt sich Anfang Oktober schnell dem Ende zu. Das Foto zeigt die Vielfalt der Tomatensorten: die Flaschentomaten links und rechts gehören zur alten peruanischen Sorte Andenhorn; vorne in der Mitte ist die orangene Auriga zu sehen. Die dunklen hinten gehören zur russischen Sorte Schwarzer Prinz. Die beiden Cocktailtomaten heißen Philovita, eine F1-Hybride von De Ruiter Seeds. Foto: Marion Menrath

Die Tomatensaison neigt sich Anfang Oktober schnell dem Ende zu. Das Foto zeigt die Vielfalt der Tomatensorten: die Flaschentomaten links und rechts gehören zur alten peruanischen Sorte Andenhorn; vorne in der Mitte ist die orangene Auriga zu sehen. Die dunklen hinten gehören zur russischen Sorte Schwarzer Prinz. Die beiden Cocktailtomaten heißen Philovita, eine F1-Hybride von De Ruiter Seeds. Foto: Marion Menrath

Für die Tomaten in meinem Garten wird es jetzt langsam eng. Selbst wenn sie einigermaßen geschützt vor dem Wohnzimmerfenster stehen, mögen sie Nachttemperaturen unter zehn Grad gar nicht. Dann reifen sie nicht mehr und bekommen sogar glasige Stellen, wenn sich Tau auf den Früchten niederschlägt. An einer Andenhorn habe ich das schon gesehen. Außerdem werden die Pflanzen anfälliger für Kraut- und Braunfäule. Die Bestände der Nachbarin, die sie zwar in einem Tomatenhaus, aber viel zu eng zusammen gepflanzt hatte, sind weitgehend hinüber. Bei mir kränkelt vor allem Auriga; die Früchte reifen aber noch aus. Auch die weitgehend resistente Philovita hat einzelne befallene Blätter. Dafür steht sie auch draußen im Regen. Bei einer Feuerwerk, die als Ersatzpflanze ins Freiland geraten ist, musste ich bereits befallene Früchte entfernen. Continue reading