Lenas Dschungelbuch: Vergesst den Wendler, hier kommt der Mola!

Dschungelcamp goes ECHO! ECHO-Volontärin Lena Grocholl widmet sich unter „Lenas Dschungelbuch“ im Redaktionsblog dem täglichen Wahnsinn aus dem Dschungelcamp.

Tag 7 im Dschungel: Mit dem Larissa-Bashing sollte endlich Schluss sein. Es gibt da jemand im Camp, der ständige Dschungelprüfungen viel mehr verdient hätte: Mola, der Dschungelarsch. Mola und Larissa müssen zusammen zur Dschungelprüfung. In schwindelnder Höhe sind schmale Bretter angebracht, auf denen Laber-Larissa mit verbundenen Augen balancieren muss. Dort muss sie Sterne einzusammeln und Mola zuwerfen. So weit, so gut.

Mola Adebisi. (Foto: André Hirtz)

Mola Adebisi. (Foto: André Hirtz)

Und wow, Larissa hat die Prüfung wirklich gut gemeistert. Absolut ruhig und besonnen tastet sie sich voran. Keine Schreie, keine dummen Kommentare. Nur einer fiel mehr als negativ auf: Mola. Statt Larissa zu motivieren schreit Mola ohne Sinn und Verstand als leide er unter Tourette. “Larissa… Larissa… Larissa… steh’ auf… hoch… hoch… hoch… super… super… Larissa… Larissa… geradeaus… geradeaus… werfen…” Ja, nun, was bringen Larissa diese Angaben? Dass es geradeaus geht, macht Sinn. Werfen auch, aber wohin denn bitte? Von Richtungsangaben hält Mola offenbar nichts. Dafür aber von grandiosen Anweisungen. Erinnerung: Larissa hat die Augen verbunden. “Ich bin hier, Larissa.” Und noch besser: “Guck’ genau, wohin du gehst.” Also wenn Larissa den Mola nicht hätte!

Larissa Marolt. (Foto: André Hirtz)

Larissa Marolt. (Foto: André Hirtz)

Mola hat nach eigenen Angaben übrigens “Fall-Angst”. Aha, wie darf das verstanden werden? Auf wirkliche Höhe kann das nicht bezogen sein, vielmehr auf den Verlauf seiner Karriere. Wobei er eigentlich längst auf dem Boden der Tatsachen angekommen sein müsste, sonst stünde er nicht auf einem schmalen Brett im australischen Dschungel.

“Ich habe acht Sterne geholt”, tönt Mola nach der Prüfung. “Einen hat sie grundlos fallen lassen (…) Sie hat mir echt zugehört. Das war viel Arbeit. Eine gewisse Strenge ist wichtig.” So, ohne Mola hätte Larissa das also nie geschafft? Ohne sein ruhiges, einfühlsames Zureden? Seine haargenauen Richtungsangaben? Ist der Mann sicher, wirklich nie von der Dschungel-Palme gefallen zu sein? Das würde auch die “Fall-Angst” erklären.

Von jetzt auf gleich schafft es Mola, im Dschungel noch unbeliebter zu sein als er der Wendler je war. Wer mit Mola zur Prüfung muss, braucht keine Feinde mehr. Dafür aber das Wendler-Parfum, das hat immerhin schon bei fiesen Spinnen geholfen. Vergesst den Wendler, hier kommt der Mola!

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One Response to Lenas Dschungelbuch: Vergesst den Wendler, hier kommt der Mola!

  1. Doris Bittner says:

    Wie recht ihr habt, sehe das ganz gensuso. Ich war fassungslos als die ins camp zurueck kamen und mola dermassen gelogen hat.. hat der vergessen das es ueberall kameras gibt ?

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