Lenas Dschungelbuch: Schrei, wenn du kannst!

Dschungelcamp goes ECHO! ECHO-Volontärin Lena Grocholl widmet sich unter „Lenas Dschungelbuch“ im Redaktionsblog dem täglichen Wahnsinn aus dem Dschungelcamp.

Tag 2 im australischen Dschungel und wieder steht eine Camperin im Mittelpunkt: Kein-Mensch-versteht-mich-Larissa. Auch wenn es anfangs so aussah, als würde Winfried den Knaller des Tages landen. Winfried ist extra vor allen anderen Campern aufgestanden, um die Waschstelle für sich ganz allein zu haben. Gut, das war auch besser so. Uns zu Zuschauern blieb Winfrieds ausführliche Intimwäsche allerdings nicht erspart. Hach ja, aber gegen Larissa ist Winnys Rubbelshow nichts. Das stellte er wenig später auch selbst fest. „Sie hat einen vollkommen nervigen Lebensentwurf.“

Doch ist Larissas übertrieben nervige Art echt oder alles nur die große Larissa-Show, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen? Kann ein Mensch 24 Stunden solch einen Schwachsinn spielen? Winfried: „Wenn man das schauspielerisch leisten würde, wären wir alle kleine Würstchen (…) Wenn sie spielen würde, wäre es mir angenehmer.“ Leider wahr.

ECHO-Volontärin Lena Grocholl. (Foto: André Hirtz)

ECHO-Volontärin Lena Grocholl. (Foto: André Hirtz)

Auch am zweiten Tag muss Larissa zur Dschungelprüfung antreten. Bereits im Vorfeld ist das Austria-Model am Dschungelboden zerstört. „Mein Herz ist tot. Ich werde den Dschungel nicht überleben.“ Mit etwas Schokolade könnte sie allerdings einem Exitus entgehen. Findet zumindest Larissa, und macht RTL ein Angebot. „Kriege ich zur Vorbereitung noch Süßigkeiten?“ „Das ist leider nicht erlaubt.“ „Es muss ja keiner wissen. Ich halte meinen Mund. Ich habe noch nie in meinem Leben was weitererzählt. Ich bin der einzige Mensch auf der Welt, dem man vertrauen kann.“ Das sieht RTL bestimmt ein wenig anders. Zumal da immer noch das Problem mit den Kameras wäre. Aber die – so Larissa – hat sie eh noch nicht gesehen. „So wie ihr mich behandelt, das habe ich nicht verdient. Ich war immer nett zu euch.“ Ja, unfassbar! Grandiose Einschaltquoten, hohe Werbeeinnahmen und dann nicht mal ein Schokoriegel für Larissa.

Der Dschungelhöllen-Teufel hat einen eindeutig einen rot-gelb-blauen 3-Zack. Und fiese Hängebrücken baut der auch noch. „Können die nicht mal eine andere Brücke nehmen? Was ist das für eine Scheiße? Bauts da mal eine andere Brücke her.“ Im Dschungel! Hängebrücken! Die Ausgeburt der Hölle. „Wenn ich mir das Genick breche, verklage ich RTL.“ Gut, dass sie vorher schon an Schokoladenentzug sterben wird, puh!

Larissa Marolt. (Foto: André Hirtz)

Larissa Marolt. (Foto: André Hirtz)

Bei der Dschungelprüfung in einer dunklen Höhle gab Larissa dann alles – zumindest akustisch. Larissas Motto: Die Ratten einfach wegschreien. „Weil die dann weglaufen. Logischerweise.“ Ja, logisch. Für die kleinen Nager, die über ein überaus gutes Gehör verfügen, sicher ein Alptraum. Aber kein Grund, das Feld zu räumen. Eigentlich haben die Ratten die Sterne verdient, denn für sie war dieser Tag sicher die härteste Prüfung in ihrem kleinen Rattenleben.

„Sie ist wie ein Waldmensch, der ausgesetzt wurde und in die Zivilisation zurückkommt“, ist sich Winfried sicher. Waldmensch? Mhm, auch Larissa scheint ihre Situation mittlerweile zu überdenken. „In Zukunft lese ich mir den Vertrag durch und schaue mir die Sendungen an, bevor ich mitmache.“ Das wäre eine Möglichkeit. Aber irgendwie doch auch total öde. Lass es lieber, Larissa.

Zur nächsten Dschungelprüfung muss übrigens, oh Wunder, Larissa antreten. Winfried ist entsetzt: „Man tritt ja nicht auf einen Regenwurm, der schon an getreten ist.“ Nein, auf einen Regenwurm nicht.

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