Lenas Dschungelbuch: Austr(al)ia’s next Nervensäge?

Dschungelcamp goes ECHO! ECHO-Volontärin Lena Grocholl widmet sich unter „Lenas Dschungelbuch“ im Redaktionsblog dem täglichen Wahnsinn aus dem Dschungelcamp.

Am Freitagabend ging es für die elf Schleimbader und Kakerlakenfresser in den australischen Dschungel. Die Echo-Online-Redaktion hat sich – zusammen mit Kennern, Freunden und Hassern des Camps – das Spektakel mit australischem Bier und ausreichend Nervennahrung zusammen angeschaut.

Die Online-Redaktion im Dschungelfieber. (Foto: Kerstin Fritzsche)

Die Online-Redaktion im Dschungelfieber. (Foto: Kerstin Fritzsche)

Auf einen waren alle ganz gespannt: Siiiiiieeeee liiieeebt den DJ-Wendler. Aber wer den größten Unterhaltungswert bei ihm vermutet hatte, lag vollkommen daneben… Mist!

Ab in den Dschungel... (Foto: André Hirtz)

Ab in den Dschungel… (Foto: André Hirtz)

… LARISSA MAROLT! Larissa wer? Okay, das hat man am Anfang bei Daniela Katzenberger auch gefragt. „Wer ist diese Daniela, die uns im Fernsehen verfolgt?“, fragte eine große Boulevardzeitung seinerzeit. Inzwischen ist die „Katze“ längst eine eigene Marke. Oder wir erinnern uns an die Inthronisierung von Thorsten Schäfer-Gümbel. „Thorsten Schäfer – Wie bitte?“, fragte einst ketzerisch die FAZ. Wobei – kleiner Exkurs – das Dschungelcamp nicht politisiert werden soll. Nein, das wäre selbst für die Grimme-Preis ausgezeichnete Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der vergessenen Ex-Bekannten der Aufwertung zu viel. Inzwischen fungiert er etabliert als TSG.

Und ich prophezeie: Nach dieser Staffel wird die Republik nicht nur Larissa kennen – nein, die Nation wird über Larissa sprechen. Tut sie ja jetzt schon, wenn man die kleine nicht-repräsentative Runde der mehr oder weniger Dschungelcamp-Begeisterten in meinem Wohnzimmer als Stimmungsbarometer betrachtet. Lachkrämpfe, Kopfschütteln, ungläubiges Staunen – die Bandbreite der Reaktionen zur beinahe dreistündigen Solo-Show der Österreicherin, einzig unterbrochen durch kurze exzentrische Einlassungen des Wendlers, war der unumstrittene Höhepunkt der Auftaktveranstaltung. Jörg – der der Anonymität geschuldet hier Georg heißt – konnte seine Begeisterung nur durch eine Änderung seines Facebook-Status hin zum „1. Vorsitzenden des Larissa-Fanclubs“ kanalisieren.

Wer auch sonst? Es kann nur eine geben am Tag eins nach der TV-Premiere. Larissa beim Lasst-mich-mal-gefälligst-in-Ruhe-Kofferpacken („Der Flug soll auf mich warten. Ganz ehrlich, ich muss meinen Koffer packen“). Larissa im Trash-Talk mit Porno-Melanie, aber eigentlich mehr mit sich selbst. Larissa beim… ach!

Larissa Marolt. (Foto: RTL)

Larissa Marolt. (Foto: RTL)

Kaum in Australien angekommen, stellt Larissa – wie einst Joey Heindle – fest, dass der Dschungel verdammt echt ist und kein Studio. „Ich habe gedacht, das ist in einem Studio irgendwo. Das ist aber nicht so.“ Krass, auch in diesem Jahr lässt sich RTL nicht lumpen und dreht wirklich in Australien. Verdammte Axt! Und was es da alles gibt… Larissa weiß es: „Es gibt ja auch Menschen, die im Dschungel leben. Ureinwanderer.“  Die Ureinwanderer! Eingewandert, um zu bleiben. Auch sie wurden einst mit dem Heli eingeflogen. Doch hatten sie natürlich mehr Luxus als unsere Dschungelcamper. „Und selbst die haben mehr als wir. Die haben Melonen.“ Melonen! Tja, wer hätte es gedacht. Die Sache mit den putzigen Koalas in den Eukalyptusbäumen ist nämlich nur ein blödes Gerücht, die kuscheligen Bärchen machen stattdessen in Melonen. Australische Ureinwanderer-Melonen. Danke Larissa.
Larissa fasst zusammen: „Vielleicht habe ich danach einen Schaden.“ Danach???

Als besonders coole Socke hat sich übrigens Winfried Glatzeder erwiesen. Larissa ist für den Schauspieler die wohl größte Herausforderung des Dschungels. „So einen Menschen habe ich noch nicht kennengelernt.“ Wenig später schlägt Winfried eine Umarmung von Larissa aus. „Ich habe wenig Zuneigung zu dir, weil du uns das Leben echt schwer machst. Ich würde wahnsinnig werden in deiner Nähe.“ Larissa: „Es versteht mich kein Mensch.“ Stimmt.

Prompt musste Larissa mit dem Wendler zur ersten Dschungelprüfung antreten. Auch das ein medialer Hochgenuss. Larissa und Michael schaffen es u.a. nicht, ein Sternpuzzle – gefangen in einem Kasten mit Schlangen – zu lösen. Für Larissa steht nach der Prüfung fest: „Da hat der Stern aber einen Fehler gehabt.“ Ja, RTL ist das Böse, feilt einfach an den Sternen rum.
Neben Laber-Larissa wirkt der Schlagersänger fast sympathisch. Fast. Herrlich.

Wir freuen uns auf den zweiten Tag mit Laber-Larissa und den anderen Campern. Darauf ein Foster’s, oder zwei, oder drei, oder… eine Melone!

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