Kotzfrucht und Koalas (13): Stahlmagen Maren beißt sich durch

(pelo) Vergesst Rolföööö, vive la Maren!
Ich bin ein Star _ Holt mich hier raus!Auf der Zielgerade dreht der Dschungel unterhaltungsmäßig auf. Erst zieht Rolfe seine Plitsch-Platsch-Ekel-Prüfung ungeachtet der Krabbelviecher durch. Mann, war das unmädchenmäßig. Kein Pfui, kein Igittigitt, einfach Sterne abräumen. Aber gestern Abend hat Maren alles Dagewesene in den Schatten gemampft. Die kennt ja keine Gnade.

Ich bin ein Star _ Holt mich hier raus!

Mit Sonntagslächeln bestellt sie erstmal ein belegtes Klödchen: Känguruhoden. Bei diesem Anblick traut man sich vor dem Fernseher ja kaum an die Schnuckelschublade. Maren kaut’s weg, als wär’s Calamares. Der zarte Doktor Jörn spuckt natürlich beim ersten Geknabber. Memme, Gesichtsverzieher. Krokoriegel, rein damit. Nächster Halt am “Rasthof Würgenich”. Anus, Kakerlakenbrühe, Fischaugen – egal, Maren schlemmt im Ekelparadies. Und hat immer noch Zeit übrig und den Mund vorbildlich leer. Böse Zungen behaupten natürlich, Anusse zu vernaschen, sei für Maren einfach Joballtag:

 

Stahlmagen Maren schluckt alles. Die wird niemals in der Wildnis verhungern. Niemals, solange irgendwo vergammelte Kuheuter rumliegen, die bloß in ranziges Ekel-Dip getaucht werden müssen. Oder Karattensuppe. Die geliebte Kotzfrucht mit haarigen Rattenschwänzen. Sogar der grimmige Ober hinterm Tresen ist beeindruckt, wie schnell Maren alles auslöffelt. So geht Dschungel, Maren kann Wildnis-Kanzlerin.

Nachdem Walter gestanden hat, dass er beinahe Bundespräsident geworden wäre, legt er gestern mit einem noch erschütternderen Job-Bekenntnis nach. Man habe ihm Wetten, dass… angeboten. Logo. Und Wer wird Millionär?, so eine Show, das würde er auch mit links hinkriegen, sagt der Entertainment-Gollum. Oooooh, jetzt hat der Günther aber Angst.
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Sofort Wegschalten, sollte Walter je wieder im TV zu sehen sein, wird Mau-relio. Der meckerige Macho hasst Walter. Und Thailand. Dagewesen ist er noch nicht, aber ohne Wissen lässt sich’s ja viel befreiter aufmeckern. Keine Ahnung von Thailand zu haben, ist das eine. Aber der Mann Laurelio scheint gänzlich ahnungsfrei zu sein. Auch über seinen eigenen Vertrag. Er hat doch echt geglaubt, es gibt eine Siegprämie. Und sein Manager auch.

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Motzorelio hätte das Geld nämlich gut gebrauchen können für seine Kampfhunde-Farm, die er seiner Mutter schon jahrelang versprochen hat. Ahja, der Mutter versprochen. Kampfhundekuscheln. “Listenhunde” sind nämlich sein Hobby, für das er sich auch auf Demos engagiert, vielleicht sogar in Rüsselsheim? Da soll ja was gewesen sein…

Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!

Herbe Enttäuschung. Aufmunterung bietet der Dschungel: Als Lackaffe hat er ein enges Verhältnis zu anderen Dschungeltieren und findet eine Echse so süß wie ein Kuschelkaninchen. Also ein echtes, nicht Tanja.

Nicht süß und auch nicht zum Kuscheln finden die Bewohner die grübelige Rebecca, die Walter Bettina nennt. Die Zuschauer auch nicht, deshalb darf Bettina nach Hause. Außerhalb des Camps verars…t RTL sich diesmal gehörig selbst, nachdem die Berliner Zeitung die Berichterstattung übers IBES aus angeblicher Langeweile eingestellt hatte. Uns geht’s anders, wir bleiben dabei.

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