Die lieben Kollegen: Mannheim ist nicht Ludwigshafen

(kfe). Michael Umlandt ist sonst nicht so frech und schon gar nicht schadenfroh. Aber er war es mal, und so hat er schließlich auch seinen Job bekommen. Umlandt ist Community- und Social-Media-Manager beim ZDF. Noch lange bevor das ZDF einen Twitter-Kanal hatte, twitterte der 26-Jährige im Namen des Senders über Programm, Programmpolitik, (fehlerhafte) Zuschauer-Betreuung und beantwortete User-Anfragen. Das zwar sachlich, aber die Idee an sich war ganz schön frech. Statt aber auszuflippen und Umlandt mit einem Verfahren zu überziehen, bot das ZDF ihm einen Job an. Weil er ja bewiesen hatte, dass er sich in diesem Internet und im Umgang mit diesen Usern gut auskennt.
Jetzt war Umlandt ein bisschen frech und schadenfroh und veröffentlichte über Twitter folgende kleine Geschichte. Böse Menschen, die eh an den Verfall der Sitten durch die Digitalisierung glauben, werden jetzt wahrscheinlich einmal wieder sagen: „Haben wir doch gesagt, dass dieses Internetz die Aufmerksamkeitsspanne senkt und dafür sorgt, dass alle nur noch ein Drittel lesen oder gleich nur Überschriften!“ Nur: Dieses Mal ging es gar nicht um dieses böse Internetz. Sondern die anderen beiden, äh, Träger-Medien Fernsehen und Zeitungen.

Quelle: Michael Umlandt / ZDF

Quelle: Michael Umlandt / ZDF

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