Cineastischer Ausblick: „VHS Viral“

(dh). Obwohl Horror-Filme gerade nicht mehr so angesagt sind und im Kino zurzeit von Science Fiction verdrängt werden, gibt es im Horror-Genre noch Innovationen. Die bei uns leider nur auf Festivals im Kino gezeigte „VHS“-Episodenfilm-Reihe ist so ein Beispiel. Es gibt immer eine Rahmenhandlung mit Leuten, die in ein Haus einbrechen, wo sie auf Massen von alten VHS-Videokassetten mit dokumentarischem Material stoßen. Jede Kassette enthält private Aufnahmen von völlig aus dem Ruder laufenden Horror-Storys – dabei geht es unter anderem um Zombies, Vampire, Außerirdische, Geister, Sekten oder sehr mysteriöse Vorgänge. Das Besondere ist, dass der authentisch und unprofessionell wirkende Schmuddel-Look immer mit perfekt gemachten Splatter-Szenen oder computergenerierten Effekten vermischt wird, wodurch verstörende Wirkungen erzielt werden. Die „VHS“-Filme sind also definitiv nichts für Zartbesaitete. Das gilt wohl nach „S-VHS“ auch für den neuesten Teil der Folge, „VHS Viral“, bei dem die Regisseure Marcel Sarmiento („Dead Girl“), Gregg Bishop („Dance of the Dead“), Nacho Vigalondo („Timecrimes“), Justin Benson & Aaron Moorhead („Resolution“) und Todd Lincoln („The Apparition“) einzelne Segmente beigesteuert haben:

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