Cineastischer Ausblick: “Split”, “Shut In”, “Kong: Skull Island”, “Wonder Woman”, “King Arthur: Legend of the Sword” und “Resident Evil: The Final Chapter”

(dh). Nach dem überraschend guten Horror-Comeback mit “The Visit” scheint der tief gefallene M. Night Shyamalan (“The Sixth Sense”) wieder einigermaßen zurück zu seinen Wurzeln gefunden zu haben und wieder im Geschäft zu sein. Mit dem bizarren Entführungsthriller “Split” hat er jetzt eine schön gruslige Hommage an Alfred Hitchcock und Brian de Palma am Start: Ein Mann (ziemlich gewagte Rolle für James McAvoy) kidnappt drei Freundinnen und sperrt sie ein. Das Problem dabei ist, dass der Peiniger schizophren ist und 23 (!) multiple Persönlichkeiten in sich birgt. Für die Entführungsopfer geht es nun darum, in diesem Wirrwarr den Durchblick zu behalten und das potenziell Gute der verschiedenen Identitäten zur Rettung zu nutzen bzw. sie gegeneinander auszuspielen. Ein geniales Konzept!

In “Shut In” kümmert sich die Kinderpsychologin Mary (Naomi Watts) aufopferungsvoll um ihren pflegebedürftigen Sohn (Charlie Heaton), der seit einem Autounfall komplett gelähmt ist. Als sich die Witwe entschließt, den Waisenjungen Tom (Jacob Tremblay aus “Raum”) bei sich aufzunehmen, schöpft sie neuen Lebensmut. Doch noch am ersten Abend verschwindet Tom in einem Schneesturm und gilt seitdem als vermisst. Plötzlich geschehen beängstigende Dinge in Marys Haus, und sie beginnt zu zweifeln: Ist Tom wirklich tot? TV-Serien-Regisseur Farren Blackburn (“Luther”, “Doctor Who”) bringt uns diesen Mystery-Psychothriller, der sicherlich zahlreiche Gänsehaut-Momente zu bieten hat.

Auch schon wieder unglaubliche zwölf Jahre alt ist das “King Kong”-Remake von Peter Jackson. Nun gibt es dazu eine Fortsetzung namens “Kong: Skull Island”, die allerdings vom nahezu unbekannten Regisseur Jordan Vogt-Roberts inszeniert wird. Doch das offensichtlich in den Siebziger Jahren angesiedelte Kino-Abenteuer ist mit Tom Hiddleston, Brie Larson, Samuel L. Jackson, John C. Reilly und John Goodman topbesetzt, und der an Vietnam-Kriegsfilme erinnernde Trailer sieht sehr spannend und interessant aus.

Kürzlich war sie bereits in “Batman vs Superman” an der Seite der beiden Mega-Superhelden zu sehen. Und weil DC Comics es jetzt der Konkurrenz von Marvel gleichtun will, gibt es nun einen eigenen Film für die von Gal Gadot verkörperte “Wonder Woman”. Darin kämpft die Superheldin im Ersten Weltkrieg an der Westfront gegen böse Deutsche. Inszenieren wird das vor Action nur so strotzende Fantasy-Spektakel passenderweise eine Frau: “Monster”-Regisseurin Patty Jenkins. Mit an Bord sind noch Chris Pine, Connie Nielsen, Robin Wright und David Thewlis.

Auch von Guy Ritchie, der zuletzt Sherlock Holmes zwei actiongeladene Updates verpasst hatte, gibt es wieder was Neues. “King Arthur: Legend of the Sword” ist eine Neuinterpretation der Sage um den legendären englischen König (Charlie Hunnam) und sein Schwert “Excalibur”. Das spektakulär-rasante Fantasy-Abenteuer sieht teilweise aus, als würde es den “Herr der Ringe”-Filmen Konkurrenz machen wollen, und wartet ansonsten noch unter anderem mit Eric Bana und Jude Law auf.

Zum letzten Mal tritt Milla Jovovich wieder als Kampf-Amazone Alice gegen massenweise Zombies an. In “Resident Evil: The Final Chapter” muss sie als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann: nach Raccoon City. Die böse “Umbrella Corporation” versammelt dort bereits ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse. Regie führte bei dem sechsten Teil der Reihe erneut Jovovichs Ehemann Paul W.S Anderson. Und diesmal scheint es auch wieder etwas “schmutziger” zuzugehen als in den beiden letzten Teilen.

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