Cineastischer Ausblick: „La La Land“, „Jack Reacher – Kein Weg zurück“, „Sieben Minuten nach Mitternacht“, „The Shallows“, „Swiss Army Man“ und „The Handmaiden“

(dh). In „La La Land“ kommen Ryan Gosling („Drive“) und Emma Stone („Birdman“) nach „Crazy, Stupid, Love“ erneut als Traumpaar zusammen. Der zweite Kinofilm des Regie-Wunderkinds Damien Chazelle („Whiplash“) ist eine beschwingte Liebeserklärung an Hollywood – mit mitreißenden Sing- und Tanznummern. Und es sieht alles sehr genial aus!

Man mag ja zu Tom Cruise stehen, wie man will. Aber ein Cineastenherz eines Genrefans schlägt definitiv (auch) in ihm! Denn man kann immer davon ausgehen, dass er sich voll in seine Projekte reinstemmt und Filme von hoher Qualität liefert. Auch als Actionstar ist er ja nicht zuletzt wegen der „Mission: Impossible“-Reihe kein Unbekannter, und als „Jack Reacher“ hatte er 2012 ebenfalls einen sehr coolen Actionthriller am Start. Für die Fortsetzung „Jack Reacher – Kein Weg zurück“ hat er sich jetzt mit „The Last Samurai“-Regisseur Edward Zwick zusammengetan, und wieder setzt er sich darin auf eigene Faust für die Aufklärung von Verbrechen ein. Als Co-Star mit dabei ist außerdem Cobie Smulders, die S.H.I.E.L.D.-Agentin aus „The Avengers“.

Die Romanverfilmung „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Antonio Bayona, der mit dem Horrorfilm „Das Waisenhaus“ (2008) und dem Tsunami-Drama „The Impossible“ (2013) zwei beeindruckende Beispiele für spannendes Kino ablieferte, ist eine Gratwanderung zwischen Fantasie und Realität: Ein Junge erschafft sich ein Monster, das ihm bei der Bewältigung seiner Probleme hilft. Sigourney Weaver („Avatar“), Felicity Jones („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) und Liam Neeson („Non-Stop“) als Monster spielen an der Seite von Newcomer Lewis MacDougall. Produzent ist Belén Atienza („Pans Labyrinth“).

Haie feiern ja inzwischen fröhliche Urständ‘ in dubiosen Trashwerken der Marke „Sharknado“ & Co., aber Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ (1976) ist nach wie vor der ultimative Tierhorror-Kultfilm schlechthin. „The Shallows“ will jetzt die Nachfiolge antreten und setzt dabei auf eine Art Kammerspiel: Eine Surferin (Blake Lively) wird an einem einsamen Strand in Mexiko von einem fiesen weißen Hai gnadenlos gejagt und bleibt dabei völlig auf sich allein gestellt – nur ein kleiner Felsen in Meer und eine Boje helfen ihr bei ihrem Überlebenskampf. Regisseur ist Jaume Collet-Serra („Orphan“, „Unknown“).

Für ihr schräges Regiedebüt „Swiss Army Man“ konnten Dan Kwan und Daniel Scheinert die Stars Daniel Radcliffe („Victor Frankenstein“) und Paul Dano („Love & Mercy“) gewinnen. Ein in der Wildnis gestrandeter hoffnungsloser Mann befreundet sich mit einer Leiche und begibt sich mit ihr auf eine surreale Reise nachhause. Worte können kaum erklären, was in diesem Film alles Kurioses passiert. Der Titel bezieht sich zum Beispiel auf die verschiedenen Funktionen der (zweckentfremdeten) Leiche. Krass!

In „The Handmaiden“ von Meisterregisseur Park Chan-wook („Oldboy“, „Stoker“) geht es um eine Frau, die am Anfang des 20. Jahrhunderts in Korea als Haushalthilfe angestellt wird, aber inmitten einer Intrige gegen sie landet und dann mit einem Dieb anbandelt. Es handelt sich um eine modernisierte koreanische Verfilmung eines Romans von Sarah Water.

Dieser Beitrag wurde unter Rauschen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.