Cineastischer Ausblick: „Black Mass“

(dh). Dass Johnny Depp Gangster-Filme mag, ist klar. Immerhin hat er selbst schon in Genre-Beispielen wie „Donnie Brasco“, „Irgendwann in Mexico“, „Public Enemies“ und „Rum Diary“ mitgespielt. Seiner Kriminellen-Galerie gesellt er nun noch „Black Mass“ dazu, der in den Siebzigern angesiedelt ist und in dem er den irischen Mafioso James „Whitey“ Bulger gibt. Der machte damals Boston unsicher und ging eine Kollaboration mit dem FBI ein, um die italienische Mafia aus der Stadt zu drängen. Das Ganze lief allerdings völlig aus dem Ruder und machte Bulger zu einem der gefährlichsten Verbrecher der USA. Regisseur Scott Cooper („Crazy Heart“, „Auge um Auge“) hat den Retro-Krimi inszeniert, mit dabei sind unter anderem noch Benedict Cumberbatch, Kevin Bacon, Joel Edgerton und Peter Sarsgaard. Wenn man Johnny Depp mit Hilfe von Maskenbildner-Kunst so gealtert und verändert sieht, bedeutet das wohl, dass damit ein Oscar anvisiert werden soll.

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