Cineastischer Ausblick: „An Oversimplification of Her Beauty“

(dh). Der Debütfilm von Terence Nance scheint DER Film für alle Verliebten dieser Welt zu sein, die mit ihren Gefühlen in der Luft hängen, weil der auserwählte Mensch (zunächst noch) unerreichbar ist. „An Oversimplification of Her Beauty“ dokumentiert die Beziehung zwischen Terence (Nance) und seiner Angehimmelten (Namik Minter), die sich irgendwo zwischen platonischer und romantischer Liebe bewegt. Auch in künstlerischer Hinsicht ist der Film etwas ganz Besonderes, denn er nutzt zusätzlich zu herkömmlichen Kamerabildern verschiedene Animationstechniken und sprengt somit die Grenzen zwischen Narration, Dokumentation und Experimentalfilm. Das ähnelt zwar dem ästhetischen Konzept des dokumentarischen Meisterwerks „Waltz with Bashir“, sieht aber dennoch ganz eigen aus und hat sogar noch eine selbstreferenzielle filmische Ebene. Cineasmus pur!

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