Cineastische Ausblicke: Sechs neue Trailer

“St. Vincent”: In der Komödie von Theodore Melfi geht es um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Schuljungen und einem alten miesepetrig-hedonistischen Armee-Veteran. Bill Murray, Melissa McCarthy und Naomi Watts sind die Hauptdarsteller.

“The Prince”: Jason Patric (!), Bruce Willis und John Cusack spielen die Hauptrollen in diesem Actionthriller von Brian A. Miller. Als seine Tochter entführt wird, muss sich ein ehemaliger Auftragskiller wieder auf seine alten Fähigkeiten besinnen und wird dabei mit seinem Erzrivalen von einst konfrontiert.

“The Captive”: Ryan Reynolds, Scott Speedman und Rosario Dawson sind die Protagonisten in diesem dramatischen Entführungsthriller von Atom Egoyan. Acht Jahre nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Tochter versuchen die Eltern, die Polizei und das noch lebende Opfer herauszufinden, was eigentlich passiert ist.

“The Angriest Man in Brooklyn”: Der kürzlich per Suizid gestorbene Comedian Robin Williams spielt in Phil Alden Robinsons Komödie makabererweise einen Mann, der von einer Ärztin (Mila Kunis) gesagt bekommt, dass er nur noch 90 Minuten zu leben hat. Nun versucht er noch schnell, sich mit seinen Angehörigen (Peter Dinklage, Melissa Leo) zu versöhnen – was allerdings schwierig ist, weil sie ihn alle als Kotzbrocken kennen und hassen. Auch wenn es weh tut, Williams in einem solchen Film zu sehen, scheint die Rolle doch perfekt dem bittersüß-tragikomisch definierten Typus Schauspieler zu entsprechen, der er war.

“The Skeleton Twins”: Kristen Wiig, Bill Hader und Luke Wilson sind die Stars in dieser schrulligen Familienkomödie von Craig Johnson. Ein Zwillingspärchen hat sich schon vor Jahren auseinandergelebt, und jeder für sich ist in seinem Leben gescheitert. Als beide unabhängig voneinander am selben Tag ihren Tod vortäuschen, erkennen sie, dass sie sich wieder zusammenraufen und gemeinsam aufrappeln müssen, um ihre Probleme zu lösen.

“Unbroken”: Angelina Jolie legt mit ihrer zweiten Regie-Arbeit ein uramerikanisches Helden-Epos vor. Die wahre Geschichte ist die Biografie des aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Amerikaners Louis Zamperini, der es zur Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin schaffte und dem sein ehrgeiziger Wille dabei half, während des Zweiten Weltkriegs nach einem Flugzeugabschuss 47 Tage in einem Rettungsboot auf dem offenen Meer und danach als Kriegsgefangener in einem japanischen Lager zu überleben. Hoffentlich ist der Film mit Jack O’Connell, Domhnall Gleeson und Jai Courtney weniger pathetisch als der Trailer. Dass er auf einem Drehbuch von Joel und Ethan Coen (“Inside Llewyn Davis”) basiert, lässt dies wenigstens vermuten. (dh)

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