“A video a day”: Killerwale gefangen im Eis

(kfe/dpa). Bewegend: In der Hudson Bay in Quebec waren mehr als drei Tage zwölf Orcas im Eis eingeschlossen. Die Killerwale konnten nur eine vergleichsweise kleine Öffnung im Eis nutzen, um Luft zu holen. Inzwischen sind die Tiere aber wieder frei, starker Wind hat das Eis gebrochen, wie die „Montreal Gazette“ berichtet.

Tierschützer hatten um das Leben der Wale gebangt und nach Möglichkeiten gesucht, einen Weg durch das Eis für die Tiere zu brechen. Ein Inuit-Jäger hatte die Orcas bei der Robbenjagd nahe der Gemeinde Inukjuak entdeckt. Das Kuriose – entweder auf völlige Desorientierung oder Folgen des Klimawandels zurückzuführen: Orcas sind in dieser Gegend im Winter eigentlich nicht zu finden. Die Wale könnten sowohl von der kanadischen Westküste als auch aus dem Atlantik gekommen sein, mutmaßten Experten. Per Internet hatte in der Folge der britische Unternehmer Richard Branson („Virgin“) eine Unterschriftenaktion gestartet, um die Behörden dazu zu bringen, einen Eisbrecher zu schicken.

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