“A sound a day”: Die richtige Atmo für Kreativität

Zugegeben: Das mit dem Tassenklappern ist auch bei uns nicht wirklich gegeben... Foto: kfe

Zugegeben: Das mit dem Tassenklappern ist auch bei uns nicht wirklich gegeben… Foto: kfe

Wenn ihr mal wieder nicht euren Kram gebacken kriegt, dann liegt das vielleicht nicht daran, dass ihr extreme Prokrastinierer seid. Und dann hilft es auch nicht, zum Arbeiten in einen stillen Raum zu gehen, damit einen bloß nichts und niemand ablenkt. Es ist in vielen Fällen wohl sogar das Schlechteste, was man machen kann, um seine Kreativität und Konzentration fördern zu wollen, glaubt man dieser aktuellen Studie.
Demnach steigert sich die Leistung bei den meisten Menschen erst richtig mit einem angemessenen Level an Hintergrundgeräuschen. Die ideale Lautstärke dafür liegt angeblich bei 70 Dezibel, während 85 Dezibel für konzentriertes Arbeiten eher wieder hinderlich seien.

An Hintergrundgeräuschen mangelt es in einer Online-Redaktion eher nicht – ob das anregend oder schlecht für uns ist, haben wir noch nicht getestet, da kein Dezibelmesser zur Hand. Für Menschen im Home Office wird dieses Problem aber natürlich auch gleich als Geschäftsfeld erkannt. Unrer dem Motto “Genug Lärm zum Arbeiten” bietet die Website “Coffitivity” das typische Hintergrundrauschen eines Cafés für die Arbeit am heimischen Computer. Sogar die Lautstärke lässt sich individuell regeln.
Auch wenn wir keinen Newsroom haben: Im Vergleich zum Mitarbeiterverkehr für Video- und Fotoproduktionen, kurzfristigen Face-to-face-Absprachen mit den Lokal-Kollegen zu aktuellen Themen, dem hektischen Hinterhertelefonieren, wenn ein Unfall oder ähnliches passiert ist, den Attacken von Heiner Onliner und den freitäglichen, sehr speziellen Musik-Abspiel-Anfällen des Chefs ist “Coffitivity” regelrecht langweilig. So kann ich nicht arbeiten. Außerdem fehlt da das Tassenklappern. Und ein virtuelles Kaffeehaus kann keine Krümel in der Tastatur und Kaffeeflecken auf Notizen erzeugen. (kfe)

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