Zeitschrift “Brigitte” darf vom NSU-Prozess berichten

Das "Brigitte"-Fakecover zum NSU-Prozess. Screenshot: dh

Das “Brigitte”-Fakecover zum NSU-Prozess. Screenshot: dh

(dh). Es ist schon eine Farce mit dem Auswahlverfahren für die Berichterstattung vom anstehenden NSU-Prozess: Zuerst wurden ausländische Medien außen vor gelassen, und jetzt gab es ein Losverfahren, das dazu geführt hat, dass wichtige seriöse deutsche Tageszeitungen nicht dabei sind – mal ganz abgesehen von Online-Medien und Bloggern (an die die ganze Zeit offensichtlich überhaupt niemand gedacht hat). Die Frauen-Zeitschrift “Brigitte” hat zum Beispiel Glück gehabt und darf eine Mitarbeiterin in den Gerichtssaal schicken. Die “FAZ”, die “ZEIT”, die “WELT”, die “taz” und die “Süddeutsche Zeitung” aber nicht. Und schon gibt es deswegen fiese Verulkungsreaktionen. Die beste ist dieses “Brigitte”-Fakecover, das über eine FDP-Facebookseite verbreitet wurde.

Dieser Beitrag wurde unter Rascheln abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>