Tagesspruch

Der Tagesspruch vom heutigen Freitag stimmt uns nachdenklich:

Angesichts der großen Verbrechen, die alle nach Goethes Zeit so stattfanden (Kriegsgrausamkeiten, Nine Eleven, Winnenden und andere Amokläufe, Utoya,…) kann der Spruch heute eigentlich nicht mehr gelten. Außer, Deutschlands großer Dichter und Denker meinte, es gibt kein Verbrechen, das man gedanklich auszumalen nicht imstande ist. Aber selbst hier habe ich meine Zweifel. Würde Goethe, der ja zu seiner Zeit schon ein großer Fan der Juristerei war, heute leben, dann würde er bestimmt wie Ferdinand von Schirach schreiben, der aktuelle Gerichtsfälle literarisch in zwei Büchern („Verbrechen“, „Schuld“) verarbeitete und damit Riesenerfolg hatte. Und dann wäre der Tagesspruch aus Goethes Sicht doch plötzlich wieder stimmig. (kfe)

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