Echo-Eck: Einfach mal beenden

Er kam, sah und beendete. Fünfeinhalb Stunden war er mit den Bundestags-Geheimdienstkontrollören hinter verschlossenen Türen, und als er rauskam, erklärte er die NSA-Affäre für beendet.
Liebe Lokalpolitiker, was ein Ronald Pofalla kann, könnt ihr schon lange. Vor allem im Wahlkampf. Ein paar Vorschläge für Dinge, die man für beendet erklären könnte:
– den Streit mit der Bima. Konversionsflächen heißen Konversionsflächen, damit die Konversion auch vollzogen werden kann.
– die Insolvenz von Suhrkamp. Dem Verlagsviertel fehlt mehr als ein Verlag. Steht nicht Kiepenheuer & Witsch auch zum Verkauf?
– die Darmbachrinne als solche. Vors Darmstadtium gehört eine gescheite Skate- und BMX-Anlage.
– die Beinahe-Parkhaus-Monopolstellung von Q-Park. Freie Parkhäuser für freie Bürger!
– die Rathaus-Diskussion. Auf die Mathildenhöhe würde doch sicherlich die gesamte Stadtverwaltung passen. (Nur mal so in die blaue Grotte des Jugendstilbads gesprochen.)
– den Weltraum mit ganz Europa zu teilen. Für was haben wir denn die ESOC in Darmstadt?
– dass Stockholm den Literatur-Nobelpreis vergibt. Das kann das deutsche PEN genauso gut.
– die Vormachtstellung von Frankfurt in der Metropolregion. Ab sofort heißt es „Darmstadt-Woog-Rhein-Neckar“. (kfe)

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