Die lieben Kollegen: Briefmarke für den brutalstmöglichen Aufklärer

Diese Briefmarke möchte die taz gerne im Handel sehen. Wir auch.

In der Reihe der besten Aufmacher hat heute eindeutig die taz gewonnen: Weil die Post zu Ehren von Altkanzler Helmut Kohl eine Sonder-Briefmarke herausgibt, hat die tageszeitung mal überlegt, wer noch so eine Marke verdienen würde. Unter dem Titel “Ehre, wem Ehre gebühret!” finden sich da beispielsweise Josef Ackermann mit seinem Victory-Zeichen nach Beendigung seines millionenschweren Deutsche-Bank-Prozesses, ein Zähne zeigender Medienmogul Leo Kirch, “Kofferträger” Karl-Heinz Schreiber, “Einkaufswagenschieber” Jügen Möllemann und – unser absolutes Freitagmorgen-Zeitungslese-Lieblingsbild: Hessens Ex-Ministerpräsident Roland “Roko” Koch als “brutalstmöglicher Aufklärer”, natürlich eine Anspielung auf die CDU-Spendenaffäre. Koch hatte “brutalstmögliche Aufklärung” zu dem Thema versprochen und sagte dann wenig später im Januar 2000 doch nichts zum Verbleib der 2 Millionen D-Mark in Hessen-CDU-Kassen oder “Transferleistungen” der Herren Kanther und zu Sayn-Wittgenstein,, ersterer damals hessischer Innenminister, der andere Schatzmeister der Landes-Partei. Liebe Kollegen, bitte bringt uns weiter so zum Schmunzeln!

Und wen würdet Ihr lokal gerne mal eine Briefmarke zieren sehen und warum? (kfe)

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2 Responses to Die lieben Kollegen: Briefmarke für den brutalstmöglichen Aufklärer

  1. Dhonau Wolfram says:

    Geil ;-)

  2. Gloria Reith says:

    Zum Schlapplachen! Ro-ko – dieser Prediger
    mit Schlumpfgesicht und Botox-Schnute auf einer Briefmarke.

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