Wer sind wir eigentlich?

(tfk). Seit Mai sendet die Online-Redaktion der ECHO-Zeitungen auch per WhatsApp – richtig vorgestellt haben wir uns aber noch nicht. Wie unhöflich! Also holen wir das hiermit in aller Form nach. Schließlich wurden wir auch schon gefragt:

Vorstellung

Nein, wirklich nicht. Tatsächlich ist die einzige Information, die wir bisher über uns veröffentlicht haben, die, dass wir keine Bots sind. Wahrscheinlich jedenfalls. Beweisen können wir das nicht. ;-)

Aber immerhin gibt es aussagekräftige Indizien. Dieses Foto zum Beispiel, aufgenommen von unserem Hausfotografen André Hirtz:

Die Online-Redaktion. Foto André Hirtz

Das sind – von links nach rechts und mit Kürzeln – Julia Lumma (jlu), Dirk Henninger (dh) und Tamara Krappmann (tfk – damit wisst ihr auch gleich, dass ich an der Tastatur bin). Der gelbe Kollege im Vordergrund ist Flat Eric, an den sich der ein oder andere vielleicht noch aus der Levi’s-Werbung von 1999 oder dem Musikvideo “Flat Beat” von Mr. Oizo erinnert. Irgendwann ist ein Exemplar bei uns eingezogen und dann geblieben.

Vielleicht kommt ihr im Moment manchmal an Fotos von Jule vorbei, die an irgendwelchen Straßenbahnhaltestellen oder Litfaßsäulen kleben. Weil sie unsere Chefin ist, wurde sie für die aktuelle ECHO-Werbekampagne abgelichtet. Sie findet es etwas seltsam, sich überall selbst zu sehen, und Dirk und ich sind ganz froh, dass es uns nicht erwischt hat. Aber das Foto ist wirklich hübsch geworden, finden wir. Die Leute bei Instagram offenbar auch:

juleplakat

Jule ist außerdem Bundesvorsitzende im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Ja, wirklich. Ihr könnt das googeln. (Wobei ihr eure Suchmaschine natürlich frei wählen dürft.) Außerdem weiß sie alles über DAS INTERNET. Glauben wenigstens unsere Print-Kollegen. Ich persönlich denke, dass sie rechthaben könnten.

Dirk ist unser Online-Urgestein und hat diese Redaktion praktisch von Grund auf gezimmert. Kollegen kommen und gehen, soziale Medien steigen auf und verschwinden wieder. Dirk bleibt. Das ist Zen. Ganz ehrlich.

Dirk ist aber nicht nur Online-Guru, der sogar an seinen freien Tagen Mails in die Redaktion schickt, wenn irgendwas an der Seite nicht passt (“Der Link funktioniert nicht!”). Sondern er bestreitet auch noch einen guten Teil der Kino-Kritiken im ECHO. Wenn man dringend eine cineastische Auskunft braucht, dann kann Dirk sie geben. Theoretisch. Praktisch erwischt man ihn wahrscheinlich nicht, weil er gerade im Kino in einer Pressevorführung ist.

So. Jetzt muss ich mich noch selbst vorstellen, und das ist naturgemäß schwierig. Aber gut: Ich habe hier vor zehn Jahren als Online-Praktikantin angefangen, und jetzt sitze ich immer noch hier. Oder wieder. Merke: Kontakte knüpfen per Praktikum funktioniert. (Übrigens: Ab 4. Oktober suchen wir einen neuen Praktikanten. Nur mal so am Rande. Bewerbungen gehen an kontakt@echo-online.de). Zwischen damals und heute liegen eine Promotion, ein Volontariat und ein Kind sowie folgende Erkenntnisse: Wer sich fortpflanzt, hat anschließend ein paar Jahre lang keine Zeit mehr für interessante Hobbys, mit denen er (sie) sich vorstellen kann. Im Direktvergleich zwischen Studium und Ausbildung macht die Ausbildung (Volo) mehr Spaß und ist schneller vorbei. Und ein “summa cum laude” in Literaturwissenschaft verhindert nicht, dass man später schräge Blog-Einträge verfasst. Im Gegenteil. :-P

Das sind wir also: die drei von der Online-Redaktion. Unterstützt werden wir von einem Team aus Honorar-Kräften, unseren “Tickerinos”, die hier morgens ab 7 Uhr die Stellung halten. Aber die stellen wir euch ein andermal vor.

Dieser Beitrag wurde unter Klicken abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

One Response to Wer sind wir eigentlich?

  1. Dante says:

    Danke, dass ich meine Suchmaschine frei wählen darf. Auch meinen Messenger? Warum schreibt ihr dann “googeln”? Und warum muss man Quatsch-Schreibweisen wie “WhatsApp” mitmachen (mit Binnen-Großschreibung), wenn man so richtig journalistisch unterwegs ist? Ach ja, stimmt ja, das Internet, boulevardesk und so, selbst bei “SPON”. Und Facebook ist natürlich auch dabei. Wär echt geil, wenn ihr wenigstens eine Alternative anbieten würdet. Oder – mit genügend Einfluß – gleich was anderes stattdessen. Verweis auf europäische Dienste mit europäischen Datenschutz und europäischen Arbeitsplätzen und Steuern – ich glaube, davon hätten wir alle was: hulbee.com, threema.com, here.com. Oder das russische Signal, immerhin besser verschlüsselt und ohne Krakenzubehör auf jeder Website. Aber naja, wir hängen halt alle nur am Rockzipfel von wenigen großenwahnsinnigen Silicon-Valley-Firmen, auch weil wir es scheinbar nicht anders wollen. T-Online.de hat es auch nichts genutzt, ständig auf die üblichen Verdächtigen zu verlinken, ist immer weiter geschrumpft, jetzt verkauft und weggezogen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>