Social-Media-Experiment: Ein Fremder weiß zu viel

(dh). Da wir die ganze Zeit schon so schön in den aktuellen Big-Brother-Themen drin sind, kommt hier ein weiterer Beitrag über die Vorratsdatenspeicherung und ausspionierte Facebook-User. Jack Vale hat für ein interessantes Experiment einfach ein paar Daten aus Sozialen Netzwerken miteinander kombiniert und über die Lokalisierungsfunktion mal eben direkt Kontakt mit den betreffenden Leuten in seinem Umfeld aufgenommen, um sie – als Fremder – mit den gesammelten Informationen über sie zu konfrontieren:

Ein CIA-Mitarbeiter gab übrigens laut der “Neuen Zürcher Zeitung” (NZZ) kürzlich folgende kuriose Begründung für die Sammelwut der US-Geheimdienste: “Um eine Nadel im Heuhaufen zu finden, braucht man einen Heuhaufen.” Ja, gut, äh …? Und Eduard Kaeser fand ebenfalls in der NZZ eine sehr schöne Analogie dazu: “Genau das ist das Symptom für den Messie: Er sammelt wahllos alles, weil er es vielleicht irgendwann noch gebrauchen kann. Der Daten-Messie hamstert Daten.” Nur leider ist das Ganze halt nicht so lustig, wie es klingt.

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