Sinnbildlich: Putin geht seinen Weg alleine

(dh/e). Der russische Staatspräsient Wladimir Putin ist bekannt für übertriebene bis peinliche Selbst-Inszenierungen. So veröffentlichte er bereits mehrfach Fotos, auf denen er mit freiem Oberkörper auf einem Pferd reitet, große Fische angelt, auf die Jagd geht, etc. Jüngst war er nun auf einem Trauermarsch durch St. Petersburg zu sehen, um seinem verstorbenen Judo-Trainer und Mentor aus Kindheits- und Jugendtagen die Ehre zu erweisen. Seltsam nur, dass außer Sicherheitspersonal und Presseleuten überhaupt niemand sonst auf der Straße unterwegs war. Des Rätsels Lösung: Sie wurde vorab abgesperrt. Das nährte natürlich erneut den Verdacht auf eine Inszenierung. Der Spott ließ nicht lange auf sich warten: “Warum sind die Straßen dort so verwaist? Weil sie gesäubert wurden wie Grosny im Jahr 2000″, ätzte zum Beipsiel ein Blogger in Anspielung auf die im Tschetschenien-Krieg weitgehend zerstörte Hauptstadt der Kaukasus-Republik. Wir finden den einsamen Trauermarsch ebenfalls sehr sinnbildlich: Putin geht seinen Weg alleine.

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