Shitstorm per Twitter: Wie der “EMMA” das Hashtag gekapert wurde

Screenshot: kfe

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(kfe). Auf Twitter kann man gerade sehen, was passiert, wenn eine Werbeaktion mit eigens kreiertem Hashtag nach hinten losgeht. Mit #EMMAistfürmich wollten Alice Schwarzer und ihre Redakteurinnen eine tolle trimediale Werbekampagne für Deutschlands ältestes feministisches Magazin laufen lassen. Das Ganze sollte nicht nur im Internet stattfinden, sondern einhergehen mit Geschichten für Print, wobei “EMMA”-Abonnentinnen die Redaktion besuchen dürfen und davon erzählen, einige halten dabei Schilder in Kameras, auf denen steht, was das Magazin für sie bedeutet. Auch per Video geht das, wer was einschickt, kriegt das Video auf einen Kanal der “EMMA” auf YouTube hochgeladen.

Bleibt noch Twitter. Aber irgendwie macht das Klientel in diesem Internet nicht so mit wie gedacht. Beziehungsweise lässt sich da das ersonnene Hashtag nicht vor “Missbrauch” schützen, und der ist heute quasi explodiert. Seit Ende letzter Woche machen sich unter #EMMAistfürmich viele enttäuschte Ex-Abonnentinnen und alle, die mit der Linie des Magazins oder ihrer Herausgeberin nicht übereinstimmen, Luft.
Eindeutig ein Fall von “dumm gelaufen”. Und der Werbeeffekt für ein (besseres) Image bleibt aus.


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