Schaubild: Die radioaktive Republik

Ausschnitt aus der GoogleMaps-Darstellung mit den Radien möglicher AKW-Strahlenbelastungen. Screenshot: dh

Ausschnitt aus der GoogleMaps-Darstellung mit den Radien möglicher AKW-Strahlenbelastungen. Screenshot: dh

(dh). Am 16. November hat es eine sehr gute bundesweite Aktion gegeben, die verdeutlichte, welche Gebiete bei Störfällen in Atomkraftwerken verstrahlt werden könnten: An deutschen AKW-Standorten wurden Luftballons gestartet, die sich stellvertretend für die radioaktiven Wolken auf die Reise machten. Durch Rückmeldungen von den Fundorten wurden die Radien festgestellt, innerhalb derer Gebiete im Ernstfall verstrahlt worden wären. Ergebnis für Südhessen: Obwohl Biblis abgeschaltet ist, wäre die Region kontaminiert. Überraschend? Wohl nur für uneinsichtige Ewig-Gestrige. Dazu zählt übrigens auch die deutsche Strahlenschutzkommission, die zurzeit eine höchstlächerliche Ausweitung der Evakuierungszonen um die AKWs auf 20 Kilometer plant. Tschernobyl und Fukushima lehren uns da leider etwas gänzlich anderes.

Dieser Beitrag wurde unter Klicken abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>