“Purrkour” oder trainierte Katzen

(lil.) Freunde von Katzenvideos sind häufig auch Katzenliebhaber und wissen, wie viele andere, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und sich nicht um ihre Menschen scheren, außer es geht um Futter. Umso mehr irritiert das neue Youtube-Video “Purrkour”, in dem eine Katze, offensichtlich trainiert, durch sonnige Parkanlagen hoppst und balanciert.

Die Sportart Parkour ist in den letzten Jahren durch mutige Jogginghosenträger aufgefallen, die drei Meter hohe Wände erklimmen, über Dächer springen und auf sonstige Weisen das Stadtbild in ihre Sportart integrieren. Auf Youtube gibt es über zehn Millionen Videos der Stadtbezwinger. Eigentlich garnicht so fern liegend, dass eine Katze das auch für eine Videoaufnahme machen könnte.
Das dachte sich wohl auch Tiertrainer Robert Dollwet, der mit seiner Katze Didga schon zuvor Millionen Klicks mit seinem Pseudonym “Catmantoo” auf Youtube und Facebook gesammelt hatte. Denn Digda kann nicht nur auf Befehl Parkour-Sprünge vollführen, sondern auch Skateboardfahren und sich auf dem Rücken eines schwimmenden Hundes über den Pool chauffieren lassen. Scheint also doch eine echte Katze zu sein.
Trainer Dollwet, der als Hundetrainer beim Militär anfing, trainierte schon die Tiere von Stars wie Mel Gibson und Pamela Anderson. Inzwischen lebt er in Australien und beschäftigt sich ausschließlich mit dem Training seiner Katzen Digda (Kurzform von Didgeridoo) und Boomer. Mit dem Pocketkamera-Hersteller Go-Pro hat er kürzlich eine Partnerschaft geschlossen, um in den nächsten Monaten sechs weitere professionelle Katzenvideos zu produzieren.
Seine Katzen können natürlich auch Sitz und Dreh dich. Die “New School”-Tiertrainingsmethoden erklärt Dollwet in seinen Youtube-Clips, für die es sogar eine Android-App gibt.

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