Papst-Rücktritt entfacht Twitter-Sturm


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One Response to Papst-Rücktritt entfacht Twitter-Sturm

  1. Paul Haverkamp says:

    Kath. Kirche bekommt neue Chance

    Endlich bekommt die kath. Kirche eine Chance, im 3. Jahrtausend anzukommen.

    Dieser Papst war ein Reformverhinderer bzw. Reformverweigerer.

    Durch seinen rückwärtsgewandten und vorkonziliaren Kurs trägt er große Mitverantwortung und Mitschuld am desaströsen Zustand der kath. Kirche.

    Die kath. Kirche sollte dieses Pontifikat schnell vergessen. Meine Begründung dafür mögen sich in den Verzweiflungsschreien eines engagierten kath. Christen widerspiegeln:

    • Es soll noch kath. Christen geben, deren religiöse Sozialisation wesentlich durch das 2. Vatikanum beeinflusst worden ist

    • Es soll noch kath. Christen geben, die Begriffe wie „Dialog“, „Communio“, „Partizipation“ nicht als „indexverdächtig“ verstehen, da sie angeblich den Geist der Aufklärung, der Reformation und des Modernismus atmen

    • Es soll noch kath. Christen geben, die an die Notwendigkeit eines von Johannes XXIII. geforderten Aggiornamentos und von der vom 2. Vatikanum gefundenen Definition einer „ecclesia semper reformanda“ überzeugt sind

    • Es soll noch kath. Christen geben, die das Festhalten eines Kirchenverständnisses von Pius IX. und der Enzyklika „Pascendi dominici gregis“ von Pisus X. aus dem Jahre 1907 als einen Irrweg der kath. Kirche im 3. Jahrtausend ansehen

    • Es soll noch kath. Christen geben, die nicht der evang. Kirche beitreten möchten, sondern „ihre“ kath. Kirche an den Vorgaben des Jesus von Nazareth und der Bibel reformieren möchten

    • Es soll noch kath. Christen geben, die die Reformverweigerungen von Päpsten und Bischöfen nicht teilen und die diesen Rückwärtsgewandten mit den Worten begegnen, die Jesus seinen Jüngern entgegenhielt, als diese ihrem Herrn bei Seesturm mit Verzagtheit und Kleinmut begegneten: „Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Mk 4,40)

    • Es soll noch kath. Christen geben, die ihrem Papst und der reformverweigernden Amtshierarchie im Sinne Jesu entgegenhalten: „Duc in altum!“ – „Fahre hinaus auf die See!“

    • Es soll noch kath. Christen geben, die mit Jesus als Referenzgröße für die alternativlosen Reformen den Dienstprimat ansehen und davon überzeugt sind, dass der kath. Kirche nichts Zukunftsweisenderes passieren könnte, wenn sie sich wieder auf den Satz 1 des Konzilsdokuments „Gaudium et spes“ besänne, in dem es heißt: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. Ist doch ihre eigene Gemeinschaft aus Menschen gebildet, die, in Christus geeint, vom Heiligen Geist auf ihrer Pilgerschaft zum Reich des Vaters geleitet werden und eine Heilsbotschaft empfangen haben, die allen auszurichten ist. Darum erfährt diese Gemeinschaft sich mit der Menschheit und ihrer Geschichte wirklich engstens verbunden.“ (GS 1) – Dann wäre die kath. Kirche endlich wieder in jesuanischem Fahrwasser – was könnte ihr Besseres passieren?!

    • Es soll noch kath. Christen geben, die die Aussage aus dem Röm.12,2 ernst nehmen: „Wandelt euch durch ein neues Denken“

    Paul Haverkamp, Lingen

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