Greenpeace stört Sebastian Vettels Formel-1-Siegerehrung

(dh). Als Sebastian Vettel kürzlich nach seinem Formel-1-Sieg in Belgien auf dem Podest stand, rollte sich mitten während der Siegerehrung wie von Geisterhand ein Transparent aus. Darauf zu sehen war ein verfremdetes Shell-Logo und ein Hinweis auf die Website Savethearctic.org. Mit dieser Guerilla-Aktion machte Greenpeace auf eine Kampagne gegen Öl-Bohrungen in der Arktis aufmerksam. Und damit ruinierte die Umweltschutz-Organisation einen der wichtigsten PR-Events des Formel-1-Sponsors und Ölkonzerns Shell. Als ein Mann das Transparent entfernt hatte, zog sich gleich darauf sogar noch ein weiteres auf. Greenpeace war gut vorbereitet: Die Banner wurden mittels ferngesteuerter Radioantennen hochgefahren, ohne dass ein Aktivist direkt Hand anlegen musste. Das Guerilla-Marketing war also doppelt erfolgreich: Ohne großen Aufwand traf die Aktion den Ölkonzern dort, wo es ihn wirklich schmerzte.

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