Frei am Rosenmontag mit Facebook-Likes

pixumMitarbeiter der Kölner Firma Pixum haben sich mit Hilfe von Facebook einen freien Tag an Rosenmontag “erarbeitet”.
Pixum-Chef Daniel Attallah ist ein selbsternannter Karnevalsmuffel, woraufhin die Mitarbeiter sich neben stehendes Foto ausdachten. Darauf bitten sie die User-Crowd um 100.000 Likes, um an Rosenmontag frei zu bekommen. Innerhalb von vier Stunden, in denen das Foto auf dem Facebook-Profil der Firma stand, war das Soll bereits erfüllt – obwohl die Seite selbst vorher nach eigenen Angaben “nur” 39.000 Fans hatte. Jetzt will das Unternehmen aus den Likes Spenden machen – Vorschläge, wohin das Geld fließen soll, sollen wiederum auch die Nutzer machen. Aber mal ganz ehrlich: als Kölner Karnevalsmuffel sein – kann man sich das überhaupt leisten? Aus mir spricht freilich nur der Neid, denn als Journalistin in Südhessen würde man auch gerne mal wieder an Rosenmontag frei haben, aber das angesichts der ganzen Umzüge, über die in Text, Bild und Ton berichtet werden will, natürlich total utopisch.
Diese Methode des viralen Selbstmarketings erfreut sich immer größerer Beliebtheit auf Facebook. Kinder haben sie schon angewandt, um mit einer gewissen Zahl von Likes ihren Eltern ein Haustier oder ein iPad abzutrotzen. Eltern setzen sie ein, um ihre Kinder später aufs College schicken zu können, wenn sie einen Sponsor gefunden haben, der ab 100.000 Likes Geld fließen lässt, und auch immer mehr Firmen nutzen sie, denn dies bedeutet gleichzeitig Imagegewinn und Zuwachs an Fans und Multiplikatoren. (kfe)

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