Forscher hat heiße Ur-Hai These

Das Diagramm untersucht die Ernergiebilanzen lebender und ausgestorbener Meeresräuber. Quelle: PLOS ONE/Humberto G. Ferrón

Das Diagramm untersucht die Ernergiebilanzen lebender und ausgestorbener Meeresräuber. Quelle: PLOS ONE/Humberto G. Ferrón

(clu). Bis zu 20 Meter Meter soll er lang gewesen sein, der Urhai Megalodon, glauben Wissenschaftler. Jetzt hat
der Biologe Humberto G. Ferrón von der Universität Valencia eine Studie im Wissenschaftsmagazin Plos One veröffentlicht. Er vermutet, dass der Urhai ein partieller Warmblüter gewesen sein könnte. Dadurch soll der vor etwas zwei Millionen Jahren ausgestorbenen Gigant agiler als seine “kaltblütige” Beute gewesen sein.

Für seine Studie hat Ferrón zahlreiche ausgestorbene und noch lebende Meeresräuber miteinander verglichen. Dabei untersuchte er Größe, Geschwindigkeit und Energiebilanzen der Räuber. Bei ausgestorbenen Tieren kalkulierte er den den Energiebedarf anhand von deren Anatomie und möglichen Fressgewohnheiten.
Um bei einer Masse von geschätzten 100 Tonnen Gewicht agil genug zu jagen, muss der Megalodon zumindest zeitweise Warmblüter gewesen sein, mutmaßt Ferrón.

So ungewöhnlich ist die partielle Warmblütigkeit bei Fischen aber nicht. Zahlreiche Fische können durch Wärmetauschsysteme ihre Aktivität in einigen Körperregionen steigern. Meist in den Flossen, manchmal auch im Gehirn.

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