Eine Woche getrumpel

(pal). Donald Trump ist ein Phänomen des Internet-Zeitalters. Ohne Twitter und Facebook wäre sein Wahlsieg nicht möglich gewesen. Und auch als Präsident scheint er nicht von den sozialen Medien zu lassen – und sie sicher auch nicht von ihm. So tumulthaft wie der Wahlkampf im Internet verlief, so aufgeregt wurde auch die erste Woche begleitet – mit viralen Bildern, gifs und Videos auf allen Kanälen. Höchste Zeit also auf die ersten Tage des 45. Präsidenten zurück zu schauen.

Los geht es schon im Nachgang der Amtseinführung. Bilder und Videos zum Verhältnis zwischen Donald Trump und seiner First Lady machen die Runde und führen zur Forderung besorgter Internetbürger: ”Free Melania”.

Der Streit um die Größe des Publikums beherrscht derweil die Diskussion in den Medien. Mit irgendeiner Amtseinführung gibt sich ein Donald Trump natürlich nicht zufrieden. Ein paar Nummern größer sollte es schon sein – und warum nicht gleich die größte überhaupt. Als Fernsehsender nachweisen, dass das Publikum bei Obamas Amtseinführung deutlch größer war, hält die Trump-Regierung in Person seiner Beraterin Kellyanne Conway mit “alternativen Fakten” dagegen. Der Spott im Netz lässt nicht lange auf sich warten. Selbst die Deutsche Bahn verkündet kurze Zeit später durchaus selbstironisch eigene Fakten zur Pünktlichkeit.
 

Der nächste virale Beitrag zur noch sehr jungen Trump-Präsidentschaft kommt aus den Niederlanden. Mit einem Video stellt die TV-Sendung “Zondach met Lubach” die Niederlande dem US-Präsidenten in seiner großartigen eigenen Sprache, der besten Sprache überhaupt, sie ist unglaublich, das eigene kleine Land (es gibt kein kleineres!) vor.

Aber nicht nur die Niederländer nehmen die neue Zeitrechnung zur Kenntnis. Trump ist auf allen Kanälen. Und selbst wo er nicht ist, ist er irgendwie doch. Zum Beispiel in einer Pariser Mülltonne.
 

More realistic

Auf Trumps Heimspielstätte erwächst Trump derweil langsam Konkurrenz. Der Twitter-Account “Half an Onion in a bag” (Eine halbe Zwiebel in einer Tüte) sorgt für Aufsehen. Erklärtes Ziel: Mehr Follower zu bekommen als Donald Trump, um ihn dort zu treffen, wo es ihm weh tut: Bei seiner Eitelkeit. Aktuell hat er etwas über 670.000 Follower. Bis zu den präsidentiellen 22 Millionen ist es noch ein gutes Stück…
 

Und natürlich finden sich auch Anspielungen auf den türkischen Salzartisten, über den wir in der letzten Woche berichteten, beim Thema Trump und seiner Mauer.
 

Foto di @dankerogen #trump #welovetrump #makeamericagreatagain taggate i vostri amici

Ein von Trump In Love (@trump_in_love_official) gepostetes Foto am

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