Ein Zwei-Meter-Kondom als Lösung?

(tfk). Drama im österreichischen Traunkirchen: In Sichtweite eines Kreuzwegs – angeblich der mit 321 Jahren älteste im Salzkammergut – hat Kunsthändler Jürgen Hesz in seinem Garten eine zwei Meter hohe Phallus-Statue aufgestellt.
Die Gemeinde vermutet einen Racheakt, denn Hesz hatte im Vorjahr an seiner Villa nicht anbauen dürfen. Dafür hätte nämlich ausgerechnet besagter Pilgerweg verlegt werden müssen. So berichtet die Seite “nachrichten.at”.
Zwischenzeitlich versuchte die Gemeinde, die Pilger mittels eines Sichtschutzes vor dem Anblick der Skulptur zu bewahren. Der musste allerdings wieder abgebaut werden:

Kein Problem, findet Hesz, der gegenüber der Nachrichten-Agentur dpa einen eigenen Lösungsvorschlag äußert. Er habe ein großes Kondom in Auftrag gegeben, mit dem der Riesen-Penis verhüllt werden soll, und zwar samt Aufdruck: “Gelobt sei, was hart macht. Oder: Gelobt sei, was hart wird.”
Richtig glücklich ist man in Traunkirchen offenbar nicht über diese Idee. Allerdings vermutet Bürgermeister Christoph Schragl, dass an diesem Osterwochenende deutlich mehr Pilger den Weg bewandern könnten als sonst.
In diesem Sinne könnte Hesz letztlich dazu beitragen, dass eine schöne Ostertradition gepflegt wird: der Osterspaziergang, berühmt nicht zuletzt aus – Achtung, Schullektüre! – Goethes Faust. Schon der bemerkt ja beim Wandeln durch die freie Natur: “Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!”
In diesem Sinne: Frohe Ostern!

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