Wahlkampf-Getöse: Die Twitterwahlen haben begonnen

(jlu) Auf http://twitterwahlen.de/ kann man seit Montagfrüh bereits seine Stimme für eine der Parteien zur Bundestagswahl 2013 abgeben – ganz virtuell natürlich. In Verbindung mit dem eigenen Twitteraccount wird – im Gegensatz zur Stimmzettelabgabe in der Wahlkabine oder vorher via Briefwahl – ganz öffentlich geäußert, für wen man ist. Und so funktioniert es laut den Machern der Initiative: “Alle Twitternachrichten mit dem Hashtag #twitterwahlen werden von unserem System nach den entsprechenden Parteinamen gefiltert, in unserer Datenbank gespeichert und gleichzeitig gezählt. Jeder Twitterer kann seine Stimme nur einmal abgeben. Alle weiteren Nachrichten vom gleichen Account werden ignoriert, d.h. ein Twitterer – eine Stimme.”


Ganz unkritisch ist das natürlich nicht. Gerade der öffentliche Charakter – sind Wahlen doch sonst von ihren Grundsätzen her geheim – sorgt bei manchen Twitterern für Kritik:

 

 

Andere, wie beispielsweise Anhänger der Piraten, nutzen dies, um für sich Werbung zu machen. So liegen die Piraten am Montagnachmittag bereits bei 44 Prozent der abgegebenen Stimmen:

twitterwahl

 

Dieser Beitrag wurde unter Klicken abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>