“Conflict Kitchen”: Kulinarisches von Feinden

Vier Fassaden-Beispiele der "Conflict Kitchen". Foto/Gestaltung: Brett Yasko

Vier Fassaden-Beispiele der “Conflict Kitchen”. Foto/Gestaltung: Brett Yasko

(dh). Wie geil ist diese Idee denn? In Pittsburgh gibt es ein Lokal mit ständig wechselnder Speisekarte, auf der immer nur Kulinarisches aus einem bestimmten Land angeboten wird, das mit den USA verfeindet ist. Die Gäste der “Conflict Kitchen” konnten dort bereits Leckereien aus Kuba, Iran, Afghanistan und Venezuela genießen. Demnächst gibt es Speisen aus Nordkorea und Syrien. Jedesmal nimmt dann auch die Außenfassade eine andere Gestalt an (dazu die Fotos).
Lokalgründer Jon Rubin zufolge kann man sogar bei einem Spezial-Dinner live per Headset in Kontakt mit einer Person aus dem Motto-Land treten und sich mit Hilfe eines Übersetzers während des Essens mit ihr unterhalten. Dies laufe zur Überraschung des Kunstprofessors, der die “Conflict Kitchen” zusammen mit Studenten und einem Koch betreibt, immer sehr konfliktfrei und angenehm ab. Das Konzept ist erfolgreich: Nach Angaben von Rubin hat das Lokal täglich etwa 300 Gäste.

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